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Berichte

Kinderfördertraining mit Trainerfortbildung - 29.04.2017

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Lenja

Am Samstag, den 29.4.2017, trafen sich über 100 Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren und ca. 30 Trainer in Langenau. Der Landesjugendreferent des KVBW Helmut Spitznagel hatte zum ersten Kinderfördertraining mit Trainerfortbildung eingeladen. Ina als Trainerin und Lenja vom VfL Ulm Karate waren auch dabei. In der ersten Trainingseinheit wärmten wir uns auf, indem wir in der Halle herumrannten und Dehnübungen machten. Danach übten wir Koordination mit der Koordinationsleiter. In der dritten Trainingseinheit führten wir in verschieden Formationen synchrone Techniken aus. In der darauffolgenden Mittagspause, konnte sich jeder im Vereinsheim etwas zu Essen holen. Nach der Stärkung ging es mit Kata-Training weiter. Ziel war es während der Kata, Rechenaufgaben der Trainer zu lösen. Die Kata sollte dabei nicht unterbrochen oder schlechter ausgeführt werden. Danach war bei paarweisen Übungen unsere Reaktion gefragt. Verschiedenfarbige Sandsäckchen mussten nach Ansage richtig aufgefangen werden. Am Ende des Lehrgangs hat jedes Kind eine Medaille und eine Urkunde bekommen. Außerdem gab es Pokale für Kinder, die bei der Vorführung der Übungen unterstützten. Für das Kindertraining in unseren Verein konnte Ina einige Anregungen mitnehmen. Die Übungen und Ideen waren jedoch eher für Kinder unter 8 Jahren geeignet.

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Gürtelprüfungen - 31.03.2017

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Jacqueline

Am Freitag, den 31.03.2017 trafen sich viele aufgeregte kleine und große Kinder in unserem VfL Dojo. Es war wieder mal Zeit für eine neue Gürtelprüfung. Wie auch in den vergangenen Jahren legen wir Trainer großen Wert auf eine optimale Vorbereitung unserer Schützlinge. Das sich dies dann auch auszahlt, lässt sich immer sehr gut an einem solchen Tag, wie dem 31.03. sehen. Insgesamt 30 Kinder und Jugendliche nahmen diesmal an der Prüfung teil. Es wurde durchweg eine tolle Leistung gezeigt, welche sich nicht nur in den Karatetechniken, sondern auch bei den Liegestützen und dem japanischen Zählen widerspiegelte. Alle Teilnehmer zeigten ihr Bestes und unter den Augen des Prüfers Reinhard Foschum konnte jeder seinen Leistungsstand unter Beweis stellen.
Als erstes waren die Weißgurte an der Reihe. Für sie ist es immer besonders aufregend, da es sich um die erste Prüfung handelt und sie nicht genau wissen, was auf sie zukommt. Doch alle 12 Kinder absolvierten souverän ihre Prüfung und konnten am Ende ihren gelben Gürtel freudestrahlend und stolz entgegennehmen.
Weiter ging es dann mit den höheren Gürtelprüfungen. Auch die Orange-, Grün- und Blaugurte zeigten eine super Leistung, wobei wir bei jedem einen tollen Fortschritt feststellen konnten. Die Prüfungen zum Braungurt waren dann der Höhepunkt. Für jeden Trainer ist es ein tolles Gefühl, zu sehen, dass die Schützlinge, die man über die Jahre auf ihrem Weg begleitet hat, sich so weit und so gut entwickelt haben, dass sie jetzt schon den braunen Gürtel, die Vorstufe zum schwarzen Gürtel, tragen dürfen. Eine tolle Leistung, die natürlich viel Training und Selbstdisziplin voraussetzt.
Wir gratulieren allen Teilnehmer zu ihrer bestanden Prüfung und hoffen, dass ihr weiterhin so fleißig trainiert, damit dem nächsten Gürtel nichts im Weg steht :-)


Prüfung zum 8. Kyu


Nico, Nico, Niclas, Ariyan, Paula, Jana, Tanja, Alara, Deniz, Levin, Lara, Muaz

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Prüfung zum 6. Kyu

Luca, Fisnik, Oliver, Niklas, Lisa

Prüfung zum 5.Kyu

Daniel

Prüfung zum 4. Kyu

Celina, Elina, Lenja, Filip, Marlin

Prüfung zum 3. Kyu

Alexander, Vincent, Tamara, Jill, Marusa, Leonie

Prüfung zum 2. Kyu

Maximilian

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Erfolgreicher Jahresauftakt für Eduard - 25.02. und 11.03.2017

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Jacqueline

Die ersten drei Monate 2017 waren für unseren Vereinskollegen Eduard besonders erfolgreich. Zur Zeit trainiert er nicht aktiv bei uns, da er sich aus beruflichen Gründen gerade im Ausland befindet. Doch deswegen das Training oder gar seine sportlichen Ziele an den Nagel zu hängen, kommt für einen "Vollblutkarateka", wie Eduard nicht in Frage. Somit wird fleissig weiter trainiert, egal an welchem Plätzchen Erde er sich gerade befindet.
Dieser Trainingseifer hat sich gleich zu Beginn des neuen Jahres ausgezahlt und Eduard kann jetzt schon zwei großartige Erfolge für sich verbuchen.
Am 25.02.2017 fand in Achim (bei Bremen) ein Lehrgang mit Bundestrainer E. Karamitsos mit anschließender DAN-Prüfung statt. Der Lehrgang war mit ca. 250 Teilnehmern sehr gut besucht. Die Teilnehmer waren aber nicht nur aus den umliegenden Bundesländern, auch Baden-Württemberg war im hohen Norden vertreten. Eduard hatte nämlich vor, dort seine Prüfung zum dritten DAN abzulegen. Neben ihm gab es auch noch 12 Prüflinge zum ersten, 4 Prüflinge zum zweiten und ein Prüfling zum fünften DAN. Mit guter Vorbereitung stellte sich Eduard nach einiger Wartezeit dem Prüfungskomitee, bestehend aus Bundestrainer E. Karamitsos und R. Tippe. Mit seiner guten Leistung konnte er beide Prüfer überzeugen und am Ende des Tages stolz seine Urkunde zum dritten DAN in der Hand halten. Herzlichen Glückwunsch dazu!

Eduard SanDan


An Ausruhen war aber danach nicht zu denken, denn am 11.03.2017 fand die Landesmeisterschaft der Leistungsklasse Baden-Württemberg in Ludwigsburg statt. Ein wichtiges Event für alle Sportkarateka, da man sich mit einem Platz auf dem Treppchen auch die Teilnahme an der DM sichert. Eduard startet in der Kategorie Kata. Das Teilnehmerfeld war zwar überschaubar, aber dafür die Konkurrenz besonders hoch. Viele starke und bekannte Karateka waren in Eduards Gruppe. Nach spannenden Kata-Kämpfen konnte Eduard letztendlich den dritten Platz erreichen und sicherte sich somit das Ticket für die Deutsche Meisterschaft, welche am 08.04.2017 statt findet.

Wir gratulieren Eduard zu diesen hervorragenden Erfolgen und drücken ihm für die DM ganz fest die Daumen.

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Selbstverteidigung mit Hilfe der traditionellen, chinesischen Medizin - ein Kyusho Jitsu Seminar in Ulm - 22.01.2017

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Jacqueline

Für viele ist die Vitalpunktstimulation ein Begriff, welchen man aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), Akupunktur und Akupressur kennt. Es ist ein jahrtausendaltes Wissen, das hierbei angewandt wird und sich mit den inneren Leitbahnen und "Energiepunkten" des menschlichen Körpers beschäftigt. Hierbei spielen viele anatomische Strukturen eine wichtige Rolle. Nerven, Blutgefäße und Rezeptoren, aber auch die energetischen Vorgänge im Körper, sie alle haben einen wesentlichen Einfluss auf den menschlichen Organismus und werden hauptsächlich zur Linderung und Heilung von Krankheiten und Blockaden genutzt.

Das man dieses Wissen aber nicht nur zur positiven Stimulation, sondern auch als effektive Selbstverteidigung nutzen kann, bewiesen am 22.01.2017 eine Handvoll Kampfkünstler beim Vfl Ulm/Neu-Ulm e.V. Geladen hatte die Karateabteilung des VfL Ulm/Neu-Ulm e.V und geboten wurde ein interessantes und vielfältiges Kyusho - Jitsu Seminar mit dem Experten Manfred Zink. Alle Teilnehmer sind selbst Kampfsportler aus verschiedenen Kampfkünsten und hatten schon ein oder mehrere solcher Seminare besucht.
Kyusho, also das Nutzen des Wissens über Vitalpunkte, energetische Vorgänge und ihre Auswirkungen auf den Körper, wird in Deutschland immer beliebter unter Kampfsportlern. Man kann es nicht als selbstständige Kampfkunst ansehen, sondern eher als eine Erweiterung des eigenen Kampfkunstwissens. Dabei spielt es keine Rolle, welche Kunst man ausführt. Das Wissen des Kyushos lässt sich überall integrieren und fördert damit das Wachsen des eigenen Verständnisses seines Kampfsportes.
Gelehrt wird am Anfang vor allem die Theorie. So auch in diesem Seminar. Welche Leitbahn wo beginnt und wo endet, wo man die richtigen Punkte findet und welche Auswirkung sie haben könnten. Plötzlich sprachen dann die Teilnehmer nur noch von Herz 8 oder Dünndarm 6. Für Außenstehende eher unverständlich, für die Teilnehmer, die nach intensivem Studium dieser Bahnen und Punkte sich ein grobes Fachwissen angeeignet haben, ganz normales Fachjargon. Spätestens beim betrachten der Schaubilder wird einem Laien dann klar, dass dies ein sehr umfangreiches Wissen ist und neben den benannten Bahnen und Punkten ein gutes anatomisches Verständnis voraussetzt. Jedoch sollen im Kyusho nicht nur die Vitalpunkte Verwendung finden, vielmehr hält es an der traditionellen TCM Linie fest, welche das ganze Wissen in 5 Ebenen teilt, wobei die erste Ebene die Vitalpunkte darstellt und dann weitere, komplexere energetische und neurologische Ebenen folgen.
Bis dahin fühlt sich das Seminar wie ein Kurs über TCM an. Doch plötzlich wird von Zerstörrungszyklen, negative Wirkungen, das Einsetzen von den verschiedenen Elementen wie Feuer und Wasser, und gezielte Angriffe und Abwehr mit dem Partner gesprochen und man wird wieder daran erinnert, dass es immer noch ein Kampfsportseminar ist und es vor allem um die effektive Selbstverteidigung geht.
Also fangen die Teilnehmer, nach einer ausführlichen theoretischen Einheit, endlich an, sich ihren Partner vorzunehmen und das Gelernte dann auch in die Tat umzusetzen. Besonders wichtig ist hierbei, dass es nicht statische Angriffe gibt, sondern alles aus der Bewegung, also möglichst realistisch, geschieht. Dem Zuschauer wird schnell bewusst, dass die Theorie das eine, die Anwendung dann aber etwas ganz anderes ist. Schnelle Angriffe, ein guter Block und dann sofort den richtigen Punkt treffen, der im Ernstfall Schmerz, Kraftverlust oder Gleichsgewichtsstörrungen beim Angreifer auslöst, muss gut geübt werden. Hierbei spielt auch eine Rolle, wie man die Punkte trifft. Mit einem Schlag, oder Reiben oder per Druck. All dies kann unterschiedliche Auswirkungen auf den Gegner haben. Die Teilnehmer in Böfingen liessen hierbei keinen Versuch aus, ihr neues Wissen in ihre Kampfkunst einfliessen zu lassen. Interessant war auch, die unterschiedlichen Kampfstile und damit auch die verschiedenen Anwendungen der einzelnen Teilnehmer zu beobachten.
Schnell wurde einem klar, dies ist nicht die Art Selbstverteidigung, welche man an einem Wochenendseminar als Neuling beigebracht bekommt. Für Kyusho braucht man ein fundiertes Kampfkunstwissen. Es braucht viel Theorie und Praxis, um es anwenden zu können. Hat man als Kampfsportler dies aber erreicht, werden einem ganz neue und wirkungsvolle Wege zur Selbstverteidigung offenbart.

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Weihnachtstraining und -feier - 16.12.2016

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Uwe Schilling

Einiges ist in diesem Jahr schon an Veranstaltungen gewesen, und zum Schluß dieses ereignisreichen Jahres folgte die Weihnachtsfeier, als letzter Event. Diesmal war eine Übernachtung eingeplant. Um 17.30 traffen wir uns im Dojo um alles aufzubauen. Im Dojo wurde die neue  Musikanlage aufgestellt und eine Lichtanlage montiert, so das nach dem gemeinsamen Training und anschließendem Abendessen für die Kinder und Jugendlichen eine Disco zur Verfügung stand.

Das Weihnachtstraining hielten wir in der großen VfL-Halle ab. Jacqueline begann mit Spielen, entsprechend gute Stimmung zu schaffen, ganz nebenbei sind wir auch aufgewärmt worden. Uwe machte dann klassisches Karate mit Kihon und Gohon-Kumite, danach übernahm Ina und lies die Karatekas bei einigen Kraftübungen ordentlich schwitzen. Zuletzt übernahm Reinhard mit einem Mondo. Er erzählte eine Geschichte von einem alten Karatemeister, über einige Werte im Karate und es wurde darüber diskutiert. Nach einer Stunde Weihnachtstraining hatten alle Hunger, so das es dann ins Foyer ging um uns mit Hotdogs zu stärken. Die Kinder und Jugendlichen verschwanden dann in die Disco, während wir Erwachsenen uns ein Weihnachtsbier schmecken ließen. 

Der Abend ging dann gegen 00:30 zu Ende, es blieben 5 Erwachsene und 12 Kinder und Jugendliche zum Übernachten im Dojo. Um 08:00 Uhr war dann aufstehen angesagt, anschließend gemeinsames Frühstück im Jugendraum. Andrea besorgte das Frühstück, währen Jacqueline den Tisch deckte. Nachdem alle satt waren, räumten wir auf und beendeten unsere Weinachtsfeier um 11:00 Uhr.

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Gürtelprüfung - 11.11.2016

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Jacqueline

Der 11.11.2016 war dieses Jahr nicht nur St. Martin, sondern stand bei uns auch ganz im Zeichen der Gürtelprüfung. Dies war nun die zweite und auch letzte Prüfung für dieses Jahr. Nachdem im Frühjahr vor allem höhere Kyu Prüfungen abgenommen wurden, dominierten dieses Mal unsere Anfänger das Prüfungsfeld. Mit 12 Prüflingen, welche die Prüfung zum 8. Kyu ( gelb) ablegten, bildeten sie die stärkste Gruppe. Natürlich gab es für alle auch dieses Mal eine gute und intensive Vorbereitung. Die Prüfung lief super ab und alle gaben ihr Bestes. Vor allem bei den Liegestützen zum Ende holte jeder Prüfling nochmal das Letzte aus sich raus.

Wir gratulieren Marina, Leonie, Vanessa, Anna, Marta, Dilara, Carolina, Roxana, Elias, Roko, Raphael und Tamas zum 8. Kyu. Jana und Laura zum 7. Kyu, Eeli zum 6.Kyu und Marusa zum 4. Kyu.
Ihr habt alle eine tolle Leistung gezeigt. Mit der neuen Gürtelfarbe heißt es natürlich, nicht ausruhen, sonder genauso, wenn nicht sogar noch ein bissl fleißiger, weitermachen. :-D

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DAN-Prüfung in Gaildorf - 08.10.2016

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Jacqueline

Am 08.10.2016 fand in Gaildorf beim Dojo Unterrot eine DAN Prüfung statt und drei Prüflinge waren aus Ulm dabei. Für unsere Zwillinge, Daniel und Johannes, hieß es an diesem Tag, ihren ersehnten Traum, vom Schwarzgurt, nun endlich zu erfüllen. Und auch Yvonne wollte sich in ihrem Heimatdojo der Prüfungskommission zum Erlangen ihres 2. DAN stellen.
Hinter allen drei liegt eine lange und intensive Vorbereitungszeit, welche schweißtreibend und anstrengend war.
Am Samstag Vormittag machten wir uns also auf den Weg nach Gaildorf. Bevor die Prüfung los ging, gab es noch eine Stunde Vorbereitungstraining, in welchem die Prüflinge nochmal ihr Programm durchgehen konnten und die ein oder anderen Tipps von den Prüfern, Wolfgang Findor und Hans Deininger, bekamen.
Johannes und Daniel durften dann die Prüfung eröffnen. Die Aufregung verflog sofort nach der ersten Technik und dann ging alles wie von selbst.
Danach waren beide zufrieden mit ihrer Leistung und nun hieß es für sie warten. Yvonne war ganz zum Schluss dran und hatte daher eine ziemlich lange Wartezeit. Diese nutzte sie aber, um ihr Programm nochmal intensiv zu üben.
Nachdem dann alle Prüflinge fertig waren und auch Yvonne atemlos, aber sichtlich zufrieden aus dem Dojo kam, hieß es wieder für uns "warten". Dann ging die Tür auf und alle wurden reingebeten. Das Warten und die Ungewissheit hatten jetzt ein Ende. Es wurden die Ergebnisse verkündet und alle drei Ulmer bekamen eine Urkunde überreicht. Die Prüfer waren mit ihren Leistungen sehr zufrieden. Von Foschy bekamen die Zwillinge dann auch gleich ihren ersten schwarzen Gürtel, welchen sie sofort umbanden. Und er steht Ihnen wirklich gut :-)
Nach einer kleinen Sektrunde ging es dann weiter zum verdienten Essen und danach wieder zurück nach Ulm. Ein großartiger Tag für unseren Verein und eine super Leistung von Johannes, Daniel und Yvonne.

Wir gratulieren euch herzlich zur bestanden DAN-Prüfung! Macht weiter so!

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Gewaltschutzprävention für Kinder und Jugendliche - 10.09.2016

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Lisa

Am 10.9.2016 um 10 Uhr trafen sich die Teilnehmer (insgesamt waren wir 5) mit unseren zwei Trainern Reinhart Foschum und Uwe Schilling im kleinen Gymnastikraum des vfl – Gebäudes. Zunächst sprachen wir den Tagesplan durch und wir durften selbst noch Vorschläge machen und Fragen stellen. Anschließend erklärte uns Uwe noch wie es rechtlich steht bei Nothilfe und Notwehr und was überhaupt der Unterschied ist zwischen Nothilfe und Notwehr. Bevor wir vom theoretischen Teil in den praktischen Teil übergegangen sind, haben wir noch vieles über Pfefferspray ,wie beispielsweise die verschiedenen Arten und die Anwendung gelernt. Auch Themen wie Notruf (Welche Nummer wird gewählt : 112 oder 110 ? oder die W -Fragen beim Gespräch mit Polizei , Krankenwagen, etc.) wurden angesprochen. Im praktischen Teil gab es einige Rollenspiele bei denen wir gelernt haben, wie man sich in unterschiedlichen bedrohlichen Situationen verhält (richtige Körperhaltung, richtig “NEIN – sagen”, etc. ) Ebenfalls wurde uns beigebracht wie man sich aus verschiedenen Griffen löst und wie man sich im Notfall richtig wehrt. Einige Anwendungen durften wir auch am “Bob” (ein nachgebildeter Männeroberkörper mit Kopf aus Kunststoff) testen. Während wir auf ihn einschlugen, sollten wir noch laut schreien /um Hilfe rufen etc. -was uns am Anfang sehr unangenehm war und uns Überwindung gekostet hat.Aber von Zeit zu Zeit wurden wir alle selbstbewusster und mutiger und es ging immer besser. Zum Schluss durften wir noch einzeln gegen den “schwarzen Mann” kämpfen bzw. uns wehren. Der schwarze Mann ist eine schwarze Ganzkörperpolsterung die sich Uwe angezogen hat.

Die Übung war vom Prinzip her dieselbe wie am Bob- nur eben am “lebenden Objekt”, was auf jeden Fall eine besondere Erfahrung war. Insgesamt ging die Veranstaltung bis 15 Uhr.

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Wir hatten alle sehr viel Spaß und haben vieles gelern, Danke nochmal für alles :)

Sommercamp Bayerischer Wald - 29.07 - 03.08.2016

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Uwe Schilling

Es ist erfreulich, sich einer glücklichen Zeit zu erinnern.
Ovid (43 v. Chr. - 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker

Rückblick: Vor drei Jahren machten einige von uns Ihre Schwarzgurtprüfung anlässlich eines Pfingstlehrgangs in Neureichenau im bayerischen Wald. Werner Beck unser Prüfer und Dojoleiter "Karatedojo Gänswies" lud uns schon damals zu einer Karatefreizeit bei sich ein. Die letzten zwei Sommercamps verbrachten wir in Lindau, doch nun war es soweit, wir fuhren zu Werner in den bayerischen Wald.

Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen!
Johann Wolfgang von Goethe (1746-1832)

Anreise und unser erster Abend: Am Freitag den 29.07.16 trafen wir uns um 12:00 Uhr am VfL-Parkplatz, nachdem das Gepäck verstaut und die Pkws besetzt waren, fuhren wir los, ohne größere Zwischenfälle (Ferienbeginn) kamen wir nach dreieinhalb Stunden Fahrt im Karatedojo Gänswies in Neureichenau an. Nachdem wir das Gepäck ausgeladen hatten, wurden die Zimmer belegt. Anders wie in Lindau schliefen wir nicht in der Turnhalle sondern in drei Fremdenzimmern. Ein Fünfbettzimmer (für die Damen: Celina, Ina Lisa, Laura und Marusa) für uns Männer ein Vierbett- (Boris, Daniel, Johannes und Reinhard) u. ein Dreibettzimmer (Hermann, Joachim und Uwe). Durch den begrenzten Platz quartierte sich Falk in einer Ferienwohnung ein, kam aber zum Abendessen zu uns. Um 19:00 Uhr bereitete uns Werner´s Frau Elisabeth zum Abendbrot eine kalte Platte zu, welche keine Wünsche übrig lies. Auch unsere Vegetarier und Veganer wurden satt. Anschließend machten wir es uns auf der Terrasse bei Werner mit gut gekühlten Getränken gemütlich, die Getränke wurden im Brunnen vor Werner´s Haus welcher aus einer Bergquelle gespeist wird, gekühlt.

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„Der Weg ist das Ziel.“
(Konfuzius, chinesischer Philosoph, vermutlich 551 v. Chr. – 479 v. Chr.)

Am Samstag, unser erster vollständiger Tag in Neureichenau: um 08:30 gab es Frühstück, welches wieder von Elisabeth hergerichtet wurde. So manches Hotel bzw. Pension könnte sich davon eine Scheibe abschneiden, auf Grund vom Wetterbericht machten wir gleich nach dem Frühstück eine Bergwanderung zum Dreisessel. Nach kurzer Fahrt zum Dreisessel, der Parkplatz ist fast am Gipfel, ging es ein paar Meter auf geteertem Weg zum Dreisessel. Nachdem wir ausgiebig auf dem um das Gipfelplateau herumliegenden Felsen geklettert sind und alle auf dem Gipfel (1333 m) waren wanderten wir weiter zum Dreiländereck. Den selben Weg nahmen wir zurück und kehrten dann im Berggasthof Dreisessel ein, um Mittag zu essen. Gegen 15:00 Uhr waren wir wieder zurück im Dojo. Schnell packten wir unsere Trainingstaschen und fuhren zur Sporthalle, wo Uwe mit verschiedenen Kumitevariationen das Training übernahm. Wir übten Gohon-Kumite, Sanbon-Kumite, Kaeshi-Ippon-Kumite und zum Schluss Happo-Kumite, wo sich vor allem die Schwarzgurte sich es richtig geben konnten. Um 17:00 waren wir alle ausgepowert. So das das Duschen eine richtige Wohltat war. Zurück bei Werner hatten wir kurz Zeit uns zu erholen, den um 19:00 Uhr war in Waldkirchen ein Tisch in der Pizzeria serviert, wo wir tüchtig zulangten. Viele Naschkatzen wollten noch in der gegenüberliegenden Eisdiele ein Eis essen, aber die Eisdiele war schon geschlossen. Nachdem ein kurzes Gespräch zwischen Pizzeria und Eisdiele stattgefunden hat, wurde die Eisdiele kurzer Hand für uns nochmal geöffnet. Zurück bei Werner gab es wieder gut gekühlte Getränke (meistens das bayerische Grundnahrungsmittel).

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Wahres Karate ist wie heißes Wasser, das abkühlt, wenn du es nicht ständig wärmst.
Gichin Funakoshi

Sonntag, war ganz dem Karate gewidmet. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es wieder in die Sporthalle, dort wurde mit Foschy die Nijushiho geübt, zuerst der Ablauf, da unser Motto im Sommercamp die Gemeinsamkeit ist, also wir nicht in verschiedenen Gruppen sondern alle zusammen trainieren wollen. Es konnten dann auch nach kurzer Zeit auch Orange- und Blaugurte die Nijushiho mitlaufen, auch das Bunkai wurde nicht vernachlässigt. Zwei Stunden Training vergingen wie im Flug. Zurück bei Werner stärkten wir uns mit Wurst- Käsesemmeln und Kuchen.

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Nachmittags mussten wir Platz bedingt im Dojo doch in zwei Gruppen trainieren, zuerst die Mädchengruppe. Als Trainer fungierte Werner, der uns sein selbst entwickeltes Kara Jitsu vorstellte. Anhand von Karate-Katas wird das festgelegte Bunkai in verschieden Stufen ausgeführt leichte Gegenwehr, mittlere Gegenwehr und die kampfbeendende Gegenwehr. Auch die Zielregion ist festgelegt. Unterleib, kurze Rippen und der Kopf. Bei der Mädchengruppe war Heian Shoden, bei der Männergruppe die Heian Nidan die Ausgangskata. Die Grundschule wurde in Viererblöcken trainiert, also nach vorne, nach hinten, nach links und nach rechts. Nach schweißtreibenden Training konnten wir denn gegen 16:00 Uhr duschen. Zum Abendessen zauberte Elisabeth Schnitzel mit Kartoffelsalat, wo wir herzhaft zulangten. Das gemütliche Beisammensein verlagerte sich diesmal in den Aufenthaltsraum, weil es draußen recht frisch wurde.

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Die meisten reisen nur, um wieder heimzukehren.
Michel de Montaigne (1533 – 1592)

Montag, letzter Tag bei Werner. Wie schon die anderen Tage zuvor, frühstückten wir um 08:30 Uhr, anschließend gaben Uwe und Foschy im Trainermedley das Abschlusstraining im Dojo von Werner.. Wir wiederholten die Nijushiho. Das Bunkai wurde in Viererblöcken geübt. Anschließend gingen wir nach draußen auf die Wiese und liefen die Nijushiho noch ein paar mal. Um 11:00 Uhr endete das Training. Kurz duschen und umziehen, dann war die schöne Zeit bei Werner auch schon rum. Wir verabschiedeten und herzlich. Hermann, Laura, Marusa, Johannes und Daniel fuhren direkt heim, wir anderen hängten noch ein paar Tage Urlaub an, und checkten in dem Gasthaus-Pension „Zur Einkehr“ ein. Dort hatte auch Falk seine Ferienwohnung.

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Unser Dank gilt Werner und vor allem Elisabeth die uns mit sehr großer Gastfreundschaft ein wunderschönes Trainingscamp bereitet haben. Für Werner seiner bevorstehenden Hüftoperation wünschen Wir alles Gute.

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Entspanne dich,
lass das Steuer los,
trudle durch die Welt,
sie ist so schön.
von Kurt Tucholsky

Montagnachmittag: Gemeinsamer Urlaub, nachdem wir unsere Zimmer bezogen und Irene (Joachim´s Frau) nachgekommen war, sowie einige von uns noch kleine Einkäufe getätigt hatten, fuhren wir nach Ringelai, wo wir schon vor drei Jahren wanderten. Wir begaben uns wieder in die Buchberger Leite, eine der schönsten Klammwanderungen im bayerischen Wald. Zurück in unserer Pension beschlossen wir im Bierhotel in Neureichenau Abend zu essen. Nachdem wir es uns dort richtig gut gehen lassen haben ging es zurück in unsere Pension.

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Habt Ehrfurcht vor dem Baum, er ist ein einziges großes Wunder, und euren Vorfahren war er heilig. Die Feindschaft gegen den Baum ist ein Zeichen von Minderwertigkeit eines Volkes und von niederer Gesinnung des einzelnen.
Alexander Freiherr von Humboldt (1769 - 1859), deutscher Naturforscher, Begründer der physischen Geographie

Dienstag war als ganzer Ausflugstag geplant, nach dem Frühstück ging es in den Nationalpark bayerischer Wald. Da es nach Regen aussah, machten wir zuerst den Baumwipfelpfad. Dort konnten wir in einer Höhe von 8 m bis 25 m und auf einer Länge von 1300 m den Wald aus einer bisher unbekannten Perspektive erleben. Zum krönenden Abschluss ging es auf die 44 m hohe Aussichtsplattform, dort konnten wir die Berge Rachel und Lusen in Augenschein nehmen.

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Wieder unter angekommen kehrten wir ein, um uns zu stärken, genau da fing es an, zu regnen. Der Regen dauerte aber nicht lange, so das wir weiter in das Tier- Freigelände gehen konnten. Wir wanderten dort ca. 3 Stunden umher und konnten einige Tiere in Augenschein nehmen. Sogar ein Wolf kam sehr nahe heran. Gegen 16:30 ging es dann wieder zurück. Lisa unsere Naschkatze bemerkt schon auf dem Hinweg zum Nationalpark, in Freyung ein Eiscafe, wo es Frozen Joghurt gab. So kehrten wir kurzer Hand dort ein, um uns etwas Gutes zu tun.

Eigentlich wollten wir in unserem Gasthof zu Abend essen, aber wie der Zufall es wollte, war am Dienstag Ruhetag. Aber was am Montag gut war, kann am Dienstag nicht schlecht sein. Boris reservierte kurzfristig wieder einen Tisch im Bierhotel, wo wir dann uns wieder den Bauch voll schlugen. Danach verkrochen wir uns auf unsere Zimmer, den am nächsten Tag war die Rückreise nach Ulm.

Nach Hause kommen, das ist es, 
was Gott allen schenken will, die weinen, 
wachen und wandern auf dieser Erde.
Friedrich von Bodelschwingh

Mittwoch, Heimreise, nach unserem letzten gemeinsamen Frühstück packten wir unsere sieben Sachen und luden alles in die Fahrzeuge ein. Reinhard und Ina fuhren auf dem direkten Weg nach Ulm. Joachim, Irene, Lisa, Boris, Celina und Uwe machten auf dem Heimweg noch einen Abstecher zum großen Arber, dort umrundeten wir den großen Arbersee, inklusive einer kleinen Moorwanderung. Der große Arber (1455,5 m) entzog sich leider durch Wolken der Sicht.

Wir kehrten dann noch im Arberseehaus ein um uns für die Rückreise zu stärken. Ohne Umwege ging es dann nach Ulm, wo wir gegen 16:30 zu Hause ankamen. Wir alle werden dieses Karatecamp mit anschließendem Urlaub lange in guter Erinnerung behalten.

(zur Fotogalerie für registrierte Mitglieder: Sommercamp Bayerischer Wald - 29.07. bis 03.08.2016)

Böfingen in Bewegung - 09.07.2016

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Uwe

Zum neunten Mal fand am Samstag, den 09.07.16 das Familien-Stadtteilfest "Böfingen in Bewegung" statt.

Wie immer war auch diesmal Karate ein fester Bestandteil dieser Veranstaltung. Wir traffen uns um 11:45 im Dojo, wo wir uns umzogen, dann die Pratzen, Schwimmnudeln für den Mitmachparcours zum unserem Standort auf der Wiese brachten. Die Kinder konnten dann Faustschläge, Fußtritte auf den Pratzen üben, nach Absolvierung dieser Übungen gab es einen Eintrag auf einem Mitmachzettel, in dem vier von fünf Sportarten durchgemacht werden mussten, um am Schluss an einer Verlosung teilnehmen zu können.

Zwischendurch gab es für das Publikum kleine Grundschuleinheiten, wo unsere Kinder und Jugendlichen zeigten was im Karatetraining so gemacht wird. Wir selber haben uns dann beim Volleyball spielen austoben können.

Mit über 20 Teilnehmern waren wir wieder eine starke Truppe. Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben.

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10. Ulmer Budo Tag - 02.07.2016

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Marusa

Am 02.07.2016 feierte der "Ulmer Budotag" sein zehntes Jubiläum, was doch eine bewundernswerte Zahl ist. Nach neun Jahren Übung liefen die Vorbereitungen wie geschmiert, für ausreichend Verpflegung für die ca. 50 hart trainierenden Kämpfer, aus Ulm und meist näherer Umgebung, war gesorgt und mit vereinten Kräften war auch die Aufbauphase schnell beendet. Da sich unser Trainingskonzept in den letzten Jahren so gut bewährt hat, gab es auch dieses Mal keine Änderungen.

Nach dem gemeinsamen Aufwärmen mit einigen Übungen aus Aikido und Karate, legte auch schon Reinhard Foschum mit der Karateeinheit los. Nach intensivem Wiederholen von Fauststößen, Fußtritten und Partnerübungen ging es nach einer kurzen, aber wohltuenden, Pause gleich weiter mit Aikido unter der Leitung von Trainer Tschosy. Mithilfe einiger weniger Erklärungen und viel Praxis hat wohl jeder irgendwann den Dreh bei den Hebeln und Würfen raus, doch bis es so elegant wie gedacht aussieht, braucht wohl der ein oder andere ein wenig Übung. Nach dem die tapferen Sportler in der langen Mittagspause wieder all ihre Kräfte aufgetankt haben, wurde es Zeit die Kunst des Jiu-Jitsu zu erlernen. Zwar war diesmal Manfred leider krank und deshalb auch nicht anwesend, jedoch war Marcus eine exzellente  Vertretung. Mal wieder sahen die Griffe und Bewegungen unheimlich leicht und praktisch aus, doch die Anwendung war dann doch nicht immer ganz so simpel. Aber Übung macht den Meister!

Zum Schluss kam wie immer das Kobudo, die Kunst der verschiedenen Waffen, wie zum Beispiel einem Bo-Stab oder Schwert. Bis auf manch kleine Zwischenfälle wurde auch diesmal zum Glück niemand schwer verletzt. ;) 

Und wie immer kommt das Beste zum Schluss: Grillwurst, begleitet von viel Spaß, für hartes Training!

Wie jedes Jahr haben unsere Trainer das Training ehrenamtlich übernommen, wodurch die Einnahmen aus den Teilnehmergebühren einem guten Zweck gespendet werden können. Vielen Dank nochmal dafür und großen Applaus! 

Ganz großer Applaus gilt aber natürlich neben unseren fleißigen Helfern und  engagierten Trainern vor allem auch allen Teilnehmer, ohne die der Budotag sich wohl kaum so lange bewährt haben könnte. Jedes Jahr aufs Neue macht ihr unseren Budotag zu einer ganz besonderen Erfahrung. Wir zählen auch im nächsten Jahr wieder auf euch, wenn es heißt "Der VfL Ulm lädt euch alle herzlichst zum 11. Budotag ein"!

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Waffenkunde Fortbildung - 18.06.2016

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Joachim

Am Samstag, den 18. Juni 2016, 14 Uhr, war es endlich so weit: Foschy hatte seine Beziehungen spielen lassen und wir konnten im Schützenvereins-Haus Bollingen die Bekanntschaft mit verschiedenen Schusswaffen machen. Für viele von uns war das komplettes Neuland und umso größer war natürlich die Spannung, wie das wohl so sein wird.

Der Empfang am Schützenhaus war zunächst sehr feucht - nein, wir mussten uns keinen Mut antrinken - Alkohol ist beim Gebrauch von Schusswaffen natürlich strengstens untersagt! Stattdessen hatten sich die regenschwangeren Wolken dazu entschlossen, direkt über uns einen regelrechten Prasselregen zu veranstalten. Wenn man es dann aber mal vom Parkplatz ins Schützenhaus geschafft hatte, wurden wir sehr freundlich von Lukas (einem Kollegen von Foschy) und Steffen empfangen, die sich netterweise dazu bereit erklärt hatten, uns durch das heutige Schießprogramm zu führen.
Nach einer kurzen Einführung wurden wir in kleinere Gruppen eingeteilt und hatten dann Gelegenheit, verschiedenste Schusswaffen am Schießstand (25 Meter) auszuprobieren. Glücklicherweise hatte sich zwischenzeitlich auch die Sonne dazu entschieden, sich über uns blicken zu lassen. Bei unserer Gruppe ging es los mit einer Kleinkaliber Sportpistole. Lukas erklärte uns, dass das Projektil einer Kleinkaliber Sportpistole einen Durchmesser von 5,6 mm hat. Hört sich eigentlich ziemlich "niedlich" an, hatte in der Anwendung dann aber doch schon einen ganz ordentlichen "Wums". Auch mal zu erfahren, wie das so mit dem"Rückschlag" ist, war sehr interessant. Danach ging es weiter mit einer 9 mm Pistole. Man sollte ja meinen, dass ein Unterschied von 3,3 mm im Durchmesser des Projektils eher zu vernachlässigen ist - der "Wums" bzw. Rückschlag, den diese Pistole produzierte war dann aber doch ziemlich beeindruckend! Gut, dass Lukas uns vorher nochmal darauf hingewiesen hatte, dass wir die Pistole jetzt etwas fester halten sollten als vielleicht vorher bei der Kleinkaliber.
Ein echtes Highlight war dann der Revolver Kaliber 38 - eigentlich haben nur noch der schwarze Gaul, die Sporenstiefel und der Cowboy Hut gefehlt! Wirklich wie im wilden Westen!
Das "Sahnehäubchen" dieser Runde war dann jeweils ein Schuss aus einem Vorderladergewehr. Schon das manuelle Befüllen mit Schwarzpulver (stopf, stopf) und danach das Projektil (stopf, stopf) hatte schon ein ganz besonderes Flair. Dann das Gewehr aufgelegt, gezielt, abgedrückt, und ... jetzt waren wir besonders froh, dass wir alle einen Gehörschutz aufhatten. Dieser "Wums" hat einen an die guten alten Zeiten in der Disco erinnert, wo der Bass die Bauchdecke hin und wieder um ein paar Zentimeter vibrieren ließ - einfach nur cool!

Zum Abschluss ging es dann noch auf einen anderen Schießstand mit 50 Meter Entfernung zum Ziel, wo wir mit einem Kleinkaliber Gewehr auf Klappscheiben schießen durften (ähnlich wie beim Biathlon). Hier zeigte uns Steffen alles, was wir dazu brauchten (richtiger Stand, Nachladen, ...). Auch das hat so viel Spaß gemacht, dass man eigentlich gar nicht aufhören wollte. Erstaunlich war auch, wie präzise man mit so einem Gewehr zielen konnte: Unglaublich, aber selbst bei den "Greenhorns" unter uns wurde es auch den Klappscheiben (in 50 Meter Entfernung!) nicht wirklich langweilig.

Zum Abschluss ging es dann ins VfL Vereinsheim, um den wirklich gelungenen Tag bei einem guten Essen gemütlich ausklingen zu lassen. Lukas und Steffen wurden natürlich von uns eingeladen. Vielen lieben Dank nochmal an die Beiden!!

Vielen Dank auch nochmal an Foschy für die Organisation! War ein wirklich toller Tag mit Dir (auch, wenn wir diesmal die "Handkantenschläge" und "Fersentritte" zu Hause lassen mussten -:).

 

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Dan-Prüfung Joachim - 06.05.2016

Details
Uwe Schilling

Unser VfL-Karateka, Joachim Hering hat sich am Freitag, den 6.5.2016 bei Bundestrainer AD Günter Mohr 8. DAN im KJC in Ravensburg zur Prüfung zum 1. Dan gestellt. Die Prüfung war direkt nach Ende der Karate-Akademiewoche, an der Joachim am Mo, Di und Mi Abends teilgenommen hatte. Los ging es dann um ca. 12:30 Uhr. Ende der Prüfung: ca. 15:30 Uhr.
Insgesamt waren es 13 Prüflinge (6 zum ersten Dan, 4 zum zweiten Dan und 3 zum fünften Dan).
Der Prüfungsinhalt, im Shotokan-Prüfungsprogramm vorgegeben: Kihon, Katas (Pflicht: Heian Nidan und Jion; Kür: Empi), Jiyu Ippon Kumite ohne Faustschützer, Kumite mit Faustschützern. Joachim musste dann 3 Kämpfe auf jeweils zwei Punkte bestreiten. Die Ergebnisse wie folgt: 1. Kampf: 0:2; 2. Kampf: 2:0; 3. Kampf: 2:1). Alle 13 Prüflinge haben die Prüfung bestanden.

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Mit der Vorbereitung hat Joachim ein 3/4 Jahr vor der Prüfung begonnen.
Anfang März hat Joachim den VfL Schlüssel für den Zugang zum "Türmle" bekommen. Seitdem hat er dort neben dem regulären Training regelmäßig 2-3 mal pro Woche für sich alleine trainiert. Die letzten zwei Wochen praktisch täglich.
Dass der Boden (Matten) im "Türmle" sehr ähnlich war, wie der im Prüfungsraum im KJC Ravensburg, kam ihm sehr entgegen - speziell für die Katas.

Die Karateabteilung ist stolz auf die gezeigte Leistung, Trainingfleiß zeigt eben seine Wirkung.

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Schwarzgurt Prüfung im Kyusho-Jitsu - 23.04.2016

Details
Andrea

Zum Abschluss einer mehrjährigen Ausbildungsreihe war es am 23.04.2016 endlich soweit.

Boris Simon und Reinhard Foschum (Foschy) stellten sich der DAN Prüfung im Kyusho-Jitsu.

Da sie sich monatelang intensiv auf diese Prüfung vorbereitet hatten, machten sie sich recht gelassen auf den Weg nach Oberkirch im Schwarzwald. Nach über 4 Stunden Kyusho und SV Training bagann dann für die Beiden ab 15:00 Uhr übergangslos die DAN Prüfung.

In den weiteren 3.5 Stunden wurden dann im Theorieteil die Lage der Meridiane mit Verlauf und ihren Vitalpunkten mit sämtlichen Informationen wie z.B deren Aktivierungsarten, und -Richtungen, Polatirät und Elementenlehre abgefragt. Im Praktischen Teil musste ein umfassendes Programm mit Tritten, Schlägen, Waffen, Bodenkampf, K.O´s, Hebel und Würfen mit verschiedenen Anwendungsprinzipien gezeigt und im Bezug zu den Vitalpunkten erklärt werden.

Das Prüfer-Team Zink, Kurth und Kestner legte vor allem Wert auf realistische Anwendungen und die korrekte Aktivierung der Vitalpunkte. Einen großen Teil der Prüfung nahm zudem die Asiatische Heilmethode Kuatsu ein.
Als Anerkennung der Prüfungsleistung, durften Boris und Foschy dann ihre toll gerahmten Urkunden für die bestandene Prüfung entgegennehmen.

Da Foschy an diesem Tag auch Geburtstag hatte ließen wir den Abend bei einem gemütlichen Essen im Hotel, in dem wir dann auch übernachteten, ausklingen.
Wir alle gratulieren den beiden zum bestandenen 1. DAN im Kyusho-Jitsu!!!

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Gewaltschutz-Seminar - 19.03.2016

Details
Uwe Schilling

Zuerst besprachen wir mit den Teilnehmerinnen die  rechtlichen Grundlagen der Notwehr und Nothilfe, basierend auf dem § 32 StGB. 

§ 32 StGB
(1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.
(2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwehren.

Muss eine Person fürchten, dass seine "rechtlich geschützen Interessen" verletzt werden, darf sie sich wehren. Zu den rechtlich geschützten Interessen gehören:
- das Leben
- die körperliche Unversehrtheit
- die sexuelle Selbstbestimmung
- Eigentum
- die Ehre


Wichtig ist, dass man sich nur dann verteidigt, wenn man auch gerade angegriffen wird.

Nothilfe
§323c StGB:
„Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.”

Bei Nothilfe ist es wichtig ist, das man die Die Situation richtig einschätzt und eingreift, um die Gewalt zu unterbrechen. Wenn die verbale Aufforderung nichts nützt, dazwischengehen. Wenn dies zu gefährlich ist, Hilfe holen.

Anschließend gab es eine theoretische Einweisung mit der  Anwendung und dem Umgang mit Pfefferspray. Es wurden auch alternative Abwehrmittel (Taschenalarm/Sirene) erwähnt. Ebenfalls wurde die Vermeidung von Gefahrensituationen angesprochen.

Vertrauen Sie Ihrem Gefühl (Bauchgefühl)


Gefühle sind häufig ein „Gefahrenradar“. Menschen bemerken meist instinktiv, dass sich eine bedrohliche Situation ankündigt. Am besten ist es,sich in einem solchen Moment von seinen Gefühlen leiten zu lassen. Angst z. B. ist ein wichtiges Gefühl. Man soll nicht versuchen dieses zu verdrängen. Es ist jedoch nicht nötig, ständig Angst zu haben, da Gewalt individuell nur sehr selten vorkommt. Übertriebene Kriminalitätsfurcht verhindert das Erkennen tatsächlicher Gefahren.

Im darauf folgenden praktische Teil wurden einfache aber effektive Selbstverteidigungstechniken am Dummy und auf den Schlagkissen sehr intensiv geübt.
Mit dem Vollschutzanzug „Schwarzer Mann“ konnten die Teilnehmerinnen die realistische Verteidigung gegen einen Angreifer mit den zuvor eingeübten Selbstverteidigungstechniken trainieren.

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Nach gut 5 Stunden wurde das Seminar beendet, mit der großen Hoffnung, daß das Gelernte nie zur Anwendung kommt.

Gürtelprüfungen - 18.03.2016

Details
Jacqueline Andratschke

Am 18.03.2016 fanden unsere ersten Gürtelprüfungen für dieses Jahr statt. Nach langer und intensiver Vorbereitung durften 18 Karateka zur Prüfung für ihren neuen Kyu Grad antreten. Die Aufregung war allen anzusehen. Obwohl alle schon einmal eine oder mehrere Prüfungen absolviert hatten, ist es doch immer wieder eine besondere Situation für jeden Schüler. Aber eines wussten Sie alle, dass sie heute ihr Bestes zeigen müssen und vor allem vollen Einsatz und Willenskraft, um den nächsten Kyugrad zu bekommen. Jeder absolvierte seine Grundschule, Kata und sein Bunkai mit dem Partner. Doch auch das japanische Zählen und Liegestütze standen mit auf dem Prüfungsplan. 

Nach zwei Stunden konnten dann alle Prüflinge die verdiente Urkunde und den neuen Gürtel in den Händen halten. Das Niveau der Prüfungen war durchweg hoch und alle haben sich sehr angestrengt.

Wir gratulieren allen Prüflingen zu ihrer super Leistung und dem neuen Kyugrad. Trainiert weiterhin so schön fleißig, damit es dann auch mit dem nächsten Gürtel wieder so gut klappt :)

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Weitere Beiträge ...

  1. Flyer für den Kinder-Anfängerkurs austragen - 27.02.2016
  2. Landesmeisterschaft - 13.02.2016
  3. KVBW Trainermeeting - 30.01.2016
  4. Lehrgang mit Meister Fiore Tartaglia beim VfL Ulm - 16. und 17.10.2015
  5. "Train the trainers" in Lindau - 03.10.2015
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