Böfingen in Bewegung - 13.06.2015

Am Samstag den 13.06.2015 fand zum 8. mal Böfingen in Bewegung statt, wie immer, war unsere Karateabteilung hier stark vertreten. Mit dreißig Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen stellten wir ein stattliches Kontingent an Sportlern auf. Wir traffen uns um 11:30 Uhr, bauten dann auf der Wiese einen Mitmach-Parcour auf. Im Angebot waren Pratzen-Training, Training mit dem Sound-Karate-Set, und Bo (Lang-Stock). Gegen 15:45 hatten wir unsere Vorführung, wir zeigten einen Ausschnitt aus  dem normalen Trainingsbetrieb (Grundschule, Parterübungen und Selbstverteidigung), auch eine Show-Einlage durfte zum Abschluß nicht fehlen. Insgesamt wieder einmal eine gelungene Veranstaltung, einen Dank an alle, die fleißig mitgeholfen haben.

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Jacqueline in India - 30.03. - 01.06.2015

Die Idee entstand 2011 wärend einem Indien Urlaub mit ihrer besten Freundin Jule. Beeindruckt von Land, Kultur und den Menschen, war für Jacqueline klar, dass sie mindestens noch einmal dorthin zurückgehen musste.

Sie bewarb sich als Karate Trainerin (Volontärin) bei der Organisation Salaam Balaak Trust (STB) in Delhi, die sich um Strassenkinder kümmert. Obwohl sie sich kaum Hoffnungen machte, wurde sie angenommen. Da sie zudem noch einen sehr verständnisvollen Arbeitgeber hat, der das Vorhaben unterstützte, konnten die Vorbereitungen zu ihrem achtwöchigen Abenteuer in Indien beginnen.

Ihre Hauptaufgabe war es, Kinder in Englisch zu unterrichten. Zudem bereitete sie 4 Mädchen auf die Teilname an den Karate National Championships vor, was unserer deutschen Meisterschaft entspricht.

Ihre Erlebnisse konnten wir auf ihrem Blog "https://jacquelineinindia.wordpress.com/" verfolgen.

Die Idee fanden wir so gut, dass wir uns entschlossen den Erlös von unserem 9. Ulmer-Budo-Tag der Indischen Organisation STB zu spenden.

Ulmer Karateka macht Österreich unsicher - 02.05.2015

Eduard Lichonin siegt beim Euro-Cup in Zell am See

Am 02.Mai 2015 wurde der Euro-Cup, ein internationales Karateturnier, im österreichischen Zell am See ausgetragen. Aus insgesamt über fünfzehn Nationen wurden über 800 Meldungen in den Disziplinen Kata und Kumite der Einzel- und Mannschaftswettbewerbe angenommen.

Für den VFL Ulm ging Eduard Lichonin in der Kategorie Kata-Einzel Senioren an den Start. Der Kata-Wettbewerb zeichnet sich durch eine festgelegte Kür aus, in welcher komplexe Bewegungen in Form dynamischer Arm- und Beintechniken, unterschiedlicher Stellungen, Richtungswechseln und gezeigt werden. Der Wettkampf findet in einem K.O-System statt, wo zwei Kontrahenten sich jeweils Runde für Runde gegeneinander messen. Deren Leistung wird von fünf Kampfrichtern bewertet, deren Kriterien sich in Geschwindigkeit, Krafteinsatz, technische Ausführung und Verständnis der Bewegung aufteilen.

Mit insgesamt 23 Startern aus acht unterschiedlichen Nationen war die Gruppe von Lichonin die drittgrößte des gesamten Turniers. Auf entsprechend starke Gegner ist der Baden-Württemberger bereits in der Vorrunde getroffen.  In der ersten Runde war sein Gegner ein Karateka aus dem nahegelegenen Kempten in Bayern. Diese Runde entschied Lichonin souverän mit 4:1 Stimmen für sich. Anschließend trat er gegen den Lokalmatador Sandro Darmann aus dem österreichischen Nationalkader an. Auch diesen Kampf konnte er mit 4:1 Richterstimmen für sich entscheiden. Im Halbfinale kam dann der wohl stärkste Gegner des Turniers auf ihn. Der amtierende Vize-Jugend-Europameister (seit Feb. 2015) Julian Enrik Smoliga aus der Slowakei startete in der Senioren Kategorie und hatte sich ebenfalls bis ins Halbfinale durchgekämpft. Beide präsentieren souverän ihre Katas. Der slowenische Vize-Europameister hatte allerdings mit knappen 3:2 Stimmen das Nachsehen gegen den Ulmer Kata-Athleten. Im Finale konnte Lichonin mit einem eindrucksvollen 540° Sprung der Kata Unsu ebenfalls die Kampfrichter von seinem Können gegen den Vize-Landesmeister Bayerns Philip Takano überzeugen. Damit sicherte sich der Ulmer den Sieg beim Euro-Cup 2015.

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Kyusho-Jutsu Seminar bei uns im Dojo - 25.04.2015

Und wieder gingen wir uns auf die Nerven!
Am 25.04.2015 trafen sich 20 Trainer verschiedener Kampfkünste aus Baden-Württemberg, Bayern und Österreich beim VfL Ulm in der Karateabteilung für ein weiteres Fortbildungsseminar im Kyusho-Jitsu unter der Leitung von Manfred Zink. Diesmal ging es in die 6. Runde um die Meridianfolge mit „Gallenblase“ und „Leber“ abzuschließen.
Kyusho-Jitsu 急所術 bezeichnet das Wissen rund um die Vitalpunkte des Körpers und ihre praktische und sinnvolle Anwendung in den Kampfkünsten. Auch bekannt aus der Akupunktur wo diese Punkte noch umfangreicher genutzt werden. Eine einfache Anwendung mit großer Wirkung macht das Kyusho-Jitsu zu einer erfolgreichen Ergänzung zu den bestehenden Kampfkünsten.
Dabei wird die Jahrtausende lange Erfahrung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der Elementenlehre genutzt, um an bestimmten Punkten eines Gegners durch Schlag, Druck, Reiben oder auch nur Berühren zum Teil heftige Reaktionen hervorzurufen.
Das Wissen um die Vitalpunkte und deren praktischer Anwendung war Jahrhunderte in den Kampfkünsten verankert. Vor allem als die Kampfkünste wie auch das Karate-Do noch ganz real fürs Überleben trainiert wurde, war dies elementar wichtig. Im Zuge der Versportlichung, wurde dieses Wissen immer unwichtiger und zum Teil vollständig vergessen. Durch Veranstaltungen wie diesen kann dies nun rekonstruiert werden.
Das Seminarprogramm umfasst 8 Ausbildungsstufen mit anschließender Prüfung, die Seminare finden abwechselnd in Lindau und Ulm statt. Am Ende der Ausbildungsreihe besteht die Möglichkeit, den Meistergrad zu erreichen.
Der Vormittag war der Theorie gewidmet, eine kurze Wiederholung der schon 10 erarbeiteten Meridiane: „Lunge, Dickdarm, Magen, Milz, Herz, Herzbeutel, Niere, Blase, Dünndarm, Dreifacherwärmer“ und der Ergänzung der noch fehlenden zwei letzten Leber und Gallenblase.
Manfred besprach deren Verlauf und die Auswirkung auf den Organismus und erläuterte sehr anschaulich die Wirkungsweise der relevanten Punkte bei verschiedenen Aktivierungsarten.
Nach einem kurzen Mittagsessen kam dann der Praktische Teil. Wir bekamen die Aufgabe, die gerade gelernten Meridiane und deren Punkte am Partner in Technikfolgen anzuwenden. Der Schwerpunkt lag vor allem auf der realistische Reaktion auf praxisgerechten Angriffen.
In der anschließenden Prüfung durften wir bei unserem Partner die Praktische Anwendung in verschiedenen Situationen wie Schlag- Trittangriffen, mit Hebel, Wurf und im Bodenkampf demonstrieren. Dabei mussten die verwendeten Meridianpunkte benannt werden und das angewandte Prinzip wie Zerstörungszyklus, weich & hart, entlang eines Meridians usw. Es war hoch interessant wie die Aufgaben von den verschiedenen Meistern mit Aikido, Jiu-Jitsu und Karate Techniken gelöst wurden. Manfreds strenger Blick lag neben der richtigen Benennung und Lokalisierung der Punkte vor allem auf der korrekten und in der Praxis funktionierenden Ausführung. So konnten auch alle ihre Urkunden zur bestandenen Prüfung in Empfang nehmen.
Kyusho Jitsu konnte in der Karate Abteilung des VfL`s bereits erfolgreich ins reguläre Training integriert werden und stellt eine wertvolle Bereicherung dar.
Wir freuen uns schon auf das nächste, sicherlich spannende und lehrreiche Seminar in Lindau.

 
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Teamerfolg bei der Deuschten Meisterschaft - 25.04.2015

Lichonin, Mack und Stierle sicherten sich den 5. Platz im Ranking
 

Am 25. und 26. April 2015 wurde die Deutsche Meisterschaft der Leistungsklasse in Aschaffenburg/Bayern ausgetragen. Aus dem gesamten Bundesgebiet reisten hierzu insgesamt 516 Karateka aus 166 Vereinen an, um sich untereinander in der nationalen Spitze in den Disziplinen Kumite und Kata der Einzel- und Mannschaftswettbewerbe zu messen.
 
Für Baden-Württemberg im Kata-Team der Herren starteten Eduard Lichonin (VfL Ulm), Florin Stierle (SV Böblingen) und Christopher Mack (SG Siemens Karlsruhe), die seit Anfang des Jahres in dieser Konstellation zusammen trainieren. Kata ist eine festgelegte Form von komplexen Bewegungen, die sich durch verschiedene Stellungen, Richtungswechsel und Sprünge in Verbindung mit dynamischen Arm- und Beintechniken auszeichnen. In dieser Disziplin treten immer zwei Teams zu je 3 Karateka gegeneinander an und präsentieren nacheinander eine Kata ihrer Wahl. Von 5 außen sitzenden Kampfrichtern wird dabei der Ausdruck, der Krafteinsatz, die Geschwindigkeit, die technische Ausführung und insbesondere die Synchronität innerhalb der Manschaft bewertet.
 
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Für die drei Karateka aus Baden-Württemberg bestand das Ziel darin, gemeinsam Spaß zu haben und erste Wettkampferfahrungen zu sammeln, um mit Blick auf die gemeinsame Zukunft ein beständiges Team für den Karateverband Baden-Württemberg zu bilden. Trotz sicherem Auftreten in der Vorrunde musste sich das Kata-Team BW dem späteren Deutschen Vize-Meister mit 1:4 Kampfrichterstimmen geschlagen geben. In der darauf folgenden Trostrunde setzten sich jedoch Mack, Lichonin und Stierle weiter durch und wurden bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft im Kata-Team mit einem 5. Platz belohnt. Die drei Athleten betonten, dass sie als Team noch näher zusammengerückt seien und sich für die Zukunft einige Ziele gesetzt haben. Die Wettkämpfer aus Ulm, Karlsruhe und Böblingen bringen für ihr Vorhaben gute Voraussetzungen mit, denn sie waren bzw. sind auch noch in der Einzelleistung mit dem Landeskader erfolgreich unterwegs. Stützpunkttrainer Udo Boppré ist zuversichtlich, dass das Team eine Menge Potential mit sich bringt und es auf dieser Basis noch weit bringen kann.
 
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Das dunkle Zeitalter ist zu Ende - 06.04.2015

Die Osterferien wurden von einigen Fleißigen nicht nur fürs Selbstverteidigungstraining (Schwerpunkt Schwingerabwehr), der Vorbereitung auf die deutschen Hochschulmeisterschaften und DM (Eduard), sowie der Kyusho-Jitsu-Weiterbildung mit Boris genutzt. Auf mehrere Tage verteilt, wurde das Dojo auf Vordermann gebracht, restrukturiert und die vergilbten Umkleiden mit frischer Farbe versehen.
Vielen Dank dafür an Uwe, Joachim, Pavel, Jochen und Andrea für ihr Engagement.

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Trainermeeting in Bietigheim-Bissingen - 31.01.2015

Wie jedes Jahr am letzten Samstag im Januar fand das Trainermeeting vom baden-württembergischen Karateverband diesmal in Bietigheim-Bissingen statt. Das Trainermeeting gilt als Verlängerung der Prüfer- u. Trainerlizenzen. Ivonne, Ina, Reinhard und Uwe trafen sich um 08:45 Uhr am VfL Parkplatz, kurz nach 10:00 Uhr waren wir in der Sporthalle der Gymnasien Bietigheim- Bissingen. 10:30 Uhr ging es mit der Begrüßung und der Sportlerehrungen durch KVBW-Präsident Sigi Wolf los, danach gemeinsames Training mit Landestrainer Günter Mohr. Ab 12:30 Uhr teilten wir uns auf, es gab parallel jeweils 4 Trainingseinheiten bzw. Seminare, so z.B. Selbstverteidigung, Kumite, Kata, karatespezifisches Pratzentraining, Mentaltraining usw. Am Nachmittag konnten wir dann unsere Lizenzen verlängern lassen.
Das schöne am Trainermeeting ist, man trifft immer wieder „alte“ Gesichter, Karatekas die vor vielen Jahren beim VfL trainiert haben und dann berufsbedingt weggezogen sind. Ein herzliches Wiedersehen ist dann immer wieder ein schönes Erlebnis.

Trotz angekündigtem Wetterchaos hatten wir eine gute Heimfahrt und waren um 17:45 Uhr wieder Zuhause.

 

Kyusho-Jitsu Ausbildung im VfL Ulm - 25.10.2014

Nicht nur wegen des weltberühmten Böfinger Nebels trafen sich am 25.10.2014, 11 Trainer verschiedener Kampfkünste aus Baden-Württemberg und Bayern beim VfL Ulm, sondern auch um sich im Kyusho-Jitsu unter der Leitung von Manfred Zink, weiter zu bilden.

Kyusho-Jitsu 急所術 bezeichnet das Wissen rund um die Vitalpunkte und ihre Anwendung in den Kampfkünsten. Dabei wird die Jahrtausend lange Erfahrung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der Elementenlehre genutzt, um an bestimmten Punkten eines Gegners durch Schlag, Druck, Reiben oder auch nur Berühren zum Teil heftige Reaktionen hervorzurufen. Die Reaktionen können von Schwächung über Erzeugung verschieden starker Schmerzen, bis hin zum Verlust des Bewusstseins gehen. Kyusho-Jitsu ist aber keine eigenständige Kampfkunst, sondern eine Ergänzung für alle Kampfkunst /- Sport arten. Dabei ist es egal ob es um eher schlagende Kampfkünste wie Karate, Tai-Boxen usw. oder eher hebelnd und werfende Kampfkünste wie zB. Jiu-Jitsu oder Aikido handelt.

Nachdem die ersten Seminare der Ausbildungsreihe in Lindau stattfanden, hatte dieses mal der VfL Ulm den bunten Haufen von verschiedenen Kampfkunstmeistern zu Gast.

Der Vormittag war für die Theorie der Meridiane Blase mit 67 Punkten und Niere mit 27 Punkten vorgesehen. Manfred besprach deren Verlauf und die Auswirkung auf den Organismus und erläuterte sehr anschaulich die Wirkungsweise der relevanten Punkte bei verschiedenen Aktivierungsarten.

Nach einem kurzen Mittagsessen kam dann der Praktische Teil. Wir suchten bestimmte Punkte am Partner und probierten dazu diverse Anwendungen aus, was meistens nicht schmerzfrei ablief.

In der anschließenden Prüfung durften wir dann mit rauchenden Köpfen unser Wissen der bisher gelernten Meridianen und Prinzipien zu Papier bringen. Beim praktischen Prüfungsteil konnten wir dann unsere Kreativität am Partner demonstrieren. Es war schon beeindruckend, was Prüflinge zeigten. So konnten auch alle ihre Urkunden zur bestandenen Prüfung in Empfang nehmen.

Boris Simon und ich konnten die bisherigen Kenntnisse als Trainer der VfL Karate Abteilung bereits erfolgreich ins reguläre Training integrieren und freuen uns schon auf das nächste Seminar in Lindau.

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Lehrgang mit Fiore Tartaglia - 18.10.2014

Ein nebliger Herbsttag, Samstag, Mitte Oktober in Ulm. Das Wetter lädt nicht gerade zu langen Spaziergängen oder Fahrradtouren ein. Warum also nicht zum Karatelehrgang mit Sensei Fiore Tartaglia nach Ulm-Böfingen fahren. Dies dachten sich wohl viele Karatekas aus Ulm und Umgebung. Somit füllte sich schon bei der ersten Trainingseinheit die Halle sehr schnell und alle waren gespannt, was Fiore diesmal wieder für uns aus seinem tiefgründigen Karatewissen für uns vorbereitet hatte. Zum zweiten Mal fand diese Art von Lehrgang bei uns in Ulm statt und besonders erfreulich war, dass sich viele "Wiederholungstäter" unter den Teilnehmern befanden.
Wer schon einmal auf einem Lehrgang bei Fiore  war, weiß das es nicht nur um das Erlernen einer neuen Kata geht. Viel mehr sind es die "Kleinigkeiten", auf die er viel Wert und seine Schwerpunkte legt. Erst damit wird aus einer Anreihung von Techniken eine vollständige, ausdrucksstarke Kata.
Das exakte Ausführen von Techniken legt einen wesentlich Bestandteil auf dem Weg zur Perfektion da. Dies durfte die Unterstufe anhand von Mae Geri üben. Aber auch die Wendungen, oft vernachlässigt, geben der Kata ihren Charakter. Da staunten einige von unseren jungen Teilnehmern, aber auch die alten Hasen nicht schlecht, wie sich plötzlich mit dynamischen, explosiven Wendungen, selbst die einfachste Kata zu einer "Meisterkata" entwickeln kann.
Um den Sinn der Abfolge von den Techniken zu verstehen, ist es unerlässlich, diese anhand von Partnerübungen zu trainieren. Fiore gab dazu viele interessante Möglichkeiten, die Techniken am Partner auszuüben, was dann auch gleich jeder mit vollem Eifer ausprobierte.
Ein weitere Schwerpunkt liegt in der Hüftbewegung. Erst durch die Hüfte bekommt die Technik ihre wahre Bestimmung. Falsch eingesetzt, kann selbst die schönste Technik wertlos sein. Dies durfte die Oberstufe dann auch gleich in ihrer Einheit ausprobieren. Am Anfang stand da nämlich die Hüfte. Um welche Kata es sich handelte, durften die Teilnehmer dann durch die Übungen erraten.
Schnell zeigte sich, dass es doch vielen schwer fällt, die Hüfte so intensiv und dynamisch einzusetzen, wie es Fiore vorgezeigt hatte. Nach dieser intensiven Übung ging es dann an das Erlernen der Kata Meikjo, wobei hier natürlich auch besonders auf die vielen, versteckten "Kleinigkeiten" viel Wert gelegt wurde. Auch kamen die Partnerübungen nicht zu kurz, welche das Verstehen und Verinnerlichen der Techniken noch verstärkten.
Zum Ende hin kamen die Teilnehmer wieder ihrer eigenen Perfektion ein Stückchen näher und konnten viel neues Wissen mit nach Hause nehmen.
Unserer Dank gilt Fiore, welcher uns einen erneuten, unvergesslichen Lehrgang bescherte, aber auch allen freiwilligen, fleißigen Helfern, ohne die ein solches Event nicht möglich wäre.

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