Sommercamp in Ulm - 28.07 - 30.07.2017

Am 28. Juli begann unser diesjähriges Sommercamp. Zur Abwechslung fuhren wir diesmal nicht weg, sondern verbrachten unsere Zeit am VfL-Ulm in Böfingen.
Der erste Tag beinhaltete 2 Trainingseinheiten, die von Uwe und Jacqueline geleitet wurden. Uwe begann mit dem ersten Training und machte nach einem Teil Grundschule eine gute Wiederholung für die höheren Gurte: die Heian Shodan. Die Kata wurde in verschiedenen Formen geübt. Dank einer schönen Pause mit Mittagessen ging es motiviert mit dem zweiten Training weiter. Die zweite Trainingseinheit führte Jacqueline durch. In dieser wurden Partnerübungen gemacht. Bei ihr trainierten wir verschiedenste Schlag- und Fußtechniken, auch in Kombination. Auch der kleine Samurai, ein Sport-Abzeichen im Karate, war Thema im Camp. Der erste Teil wurde an diesem Tag praktiziert: Situps, Liegestütze und eine Übung für die Rückenmuskulatur. Je nach Alter mussten wir mehr oder weniger Wiederholungen der Übungen machen. All diese Disziplinen wurden von uns gemeistert. 

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Das Abendessen fand in der Pizzeria nebenan statt. Für jeden wurde eine leckere Pizza und ein erfrischendes Softgetränk nach Wahl serviert. Als Überraschung, die die Schüler aber schon wussten, war eine Fackelwanderung durch die Wilhelmsburg geplant. Dort sind wir mit den Autos der Trainer hingefahren. Mit einer informativen Führung rund um die Wilhelmsburg ging es los. Als dann die Fackeln angezündet wurden, kam das Alter der Wilhelmsburg noch mehr zur Geltung. So wurden wir quer durch die Burg mit tollen Aus- und Einblicken geführt. Mit einem gechillten Abend ging dieser tolle Tag zu Ende.

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Der zweite Tag startete mit einem leckeren Frühstück, eingekauft von Jacqueline. Frische Energie getankt, ging es auch gleich mit dem Training weiter. Wegen großer Hitze gingen wir raus auf die Wiese. Dieses Mal leitete Foschy das Training. Es waren wieder Schlagkombinationen an Partnern am Start. In der erholsamen Pause gab es viele Uno-Runden. Manche machten auch eine Wasserschlacht mit Antony. Er ist der Enkel der Pizzeria Chefin, welcher uns auch im weiteren Tagesverlauf begleitete. Danach ging es mit dem zweiten Teil des kleinen Samurais weiter. Diesmal war Seilhüpfen, je nach Alter bis zu 90 Mal in der Minute, angesagt. Anschließend haben wir im Stadion den Japanlauf und je nach Alter einen 600-1000 Meter Lauf absolviert. Antony hat auch bei all diesen Disziplinen, hauptsächlich motiviert von Andrea, fleißig mittrainiert. Es war eine lustige Herausforderung sich mit ihm zu verständigen, da er kaum Deutsch versteht. So improvisierten wir unser kaum vorhandenes Italienisch und meisterten auch das. Am Abend gab es dann noch Disco und als Abendessen etwas Gegrilltes von Falk. Zusätzlich haben wir zwei Pizzabrote vom Chef bekommen, da wir uns so toll um Antony gekümmert haben. Als Nachtisch grillten wir uns noch Marshmallows. So ging auch der zweite Tag zu Ende.

Am dritten und letzten Tag gaben uns Uwe und Foschy ein Abschlusstraining. Thema waren hauptsächlich Katas und deren Anwendungen, auch mit dem ein oder anderen Hebel. Als tollen Abschluss wurden die Urkunden des kleinen Samurais, den jeder Bestanden hatte, überreicht.

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Ein großes Dankschön an Alle, die an diesem tollen und spaßigen Sommercamp 2017 beteiligt waren!

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Ein Schwarzgurt ist ein Weißgurt, der nie aufgegeben hat - 15.07.2017

Dieser Spruch trifft nun auch auf unsere jüngste Karate Meisterin zu. Ina Foschum hat im Alter von 8 Jahren mit Karate angefangen, nachdem sie bereits Jahre zuvor ihre Eltern bei Lehrgängen und Veranstaltungen rund um diese Kampfkunst begleiten durfte oder eher musste. Bereits als Anfängerin nahm sie erfolgreich an Nachwuchs-Turnieren teil. Zweifellos profitierte sie von den vielen Lehrgängen bei großartigen Meistern zu denen sie ihre Eltern mehr oder minder freiwillig begleiten durfte.

Für das Trainer Team war Ina stets eine Herausforderung. Zum Beispiel stellte sie sich während einem Motivationslochs zu Trainingsbeginn vor ihren Trainer und stellte klar: „Uwe…..ich bin nur hier, weil mich meine Eltern erpresst haben.“ Dann stellte sie sich in die Reihe und trainierte trotzdem fleißig mit. Heute erzählt sie diese Anekdote augenzwinkernd unserem Nachwuchs und sagt auch dazu, dass sie heute über diesen Erziehungsstiel sehr froh ist. Schon früh hatte sie dann der Karate Ehrgeiz gepackt und sie trainierte konzentriert und wissbegierig, aber immer mit viel Humor weiter. Dabei spürte man immer ihren Anspruch, als Trainer-Tochter, Vorbild zu sein. Als wir sie aufgrund vieler Neumitglieder als Co-Trainer brauchten, meisterte sie auch diese Aufgabe mit Bravour. Zudem leitet sie auch die Leichtathletik Gruppe des VfL Ulm.

Der Termin für ihre Schwarzgurt Prüfung wurde aus schulischen Gründen auf dieses Jahr gelegt. Als der Termin fest stand, wollte sie es dann auch richtig machen. In der 4 monatigen heißen Phase, steigerte sie ihr Pensum auf 3-4 reguläre Trainingseinheiten, zusätzliche Wochenend-Lehrgänge und unzählige Sondertrainings mit ihrem Papa.So fuhren wir zuversichtlich zum Prüfungslehrgang nach Stuttgart. Es war allen mitgereisten Trainern und Vereinsfreunden klar, dass, aber nicht wie sie ihre Prüfung zum ersten Dan bestehen würde. So war dann auch die Wartezeit am Ende des Lehrgangs von Andreas Heinrich und seiner Tochter Christine, bis zur Prüfung recht entspannt. Als es so weit war, konnte sie dann ihr anspruchsvolles Programm zeigen. Den Anfang machte das selbst erarbeitete Grundschul-Programm. Danach wurden die Katas Jion und Kanku-Dai abgefragt. Der Wahlteil Bunkai passte dann auch genau zum Thema des Lehrgangs „Weltklassetechnik und realistisches Bunkai gemeinsam präsentiert von Vater und Tochter“ denn Ina hatte sich ihren Papa als Partner ausgesucht, was auch für ihn etwas ganz besonderes war. Allerdings konnte er es nach etlichen effektiven Würfen auf den harten Hallenboden nicht mehr wirklich genießen.Das Ganze war dann aber auch wieder schnell vergessen, als Ina ihre DAN-Urkunde, und danach von ihren Vereins Freunden den Schwarzen Gürtel überreicht bekam. Besonders stolz waren alle dann auch, als der Prüfer Reiner Mittenzwey sagte, er habe selten eine so gute Prüfung zum ersten Dan gesehen :-)

Ina hat sich für die Zukunft vorgenommen, die Herausforderung, Schwarzgurt zu sein, anzunehmen und sich auch in Zukunft zu beweisen. Dafür wünschen wir ihr alles Gute auf ihrem Weg (Do).

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Böfingen in Bewegung - 01.07.2017

Auch zum 10 jährigen Jubiläum "Böfingen in Bewegung" war unsere Karateabteilung, wie auch alle vorhergehenden Jahre, dort vertreten. Von 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr veranstalteten wir einen Mitmachparcours für Kinder. Dort mussten sie Faustschläge auf eine Pratze schlagen, Hüpfübungen mit der Koordinationsleiter absolvieren, mit einem Tonta wiederum auf eine Pratze schlagen und mit hochspringen auf einen Schlag auf die Füße mit der Schwimmnudel reagieren. Den Kindern hat das alles mächtigen Spaß bereitet.

Um 14:30 hielten wir eine kleine Trainingseinheit auf der Wiese ab, dort zeigten wir Auszüge aus unserem Grundschulprogramm und als Partnerübung wurde Gohon-Kumite ausgeführt (Fünf-Schritte-Partnerübung).

Vielen Dank an alle, die wie schon so oft, Aktionen der Karateabteilung tatkräftig unterschützt haben.

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11. Ulmer Budo Tag - 24.06.2017

Am Samstag den 24.06.2017 fand unser 11. Ulmer Budo-Tag statt. Nach zehn Jahren Übung war die Aufbauphase keine große Sache mehr. Trainer und Trainierende aus allen Kampfsportarten machen den Ulmer Budo-Tag jedes Jahr aufs Neue interessant.

Nach einer koordinativ anspruchsvollen Aufwärmung, die bei dem ein oder anderen länger dauerte, bis es so geschmeidig aussah wie bei Foschy und Ina, ging es gleich mit Karate los.

Diesmal konzentrierte sich Foschy hauptsächlich auf den Mae-Geri. Nach einer Partnerübung dazu ging es weiter mit dem Mae-Tobi-Geri, Hinki-Geri und Kombinationen von Schlägen. Wie immer sorgte Foschy für gute Laune beim Demonstrieren der Techniken.

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Nach einer erfrischenden 15-minütigen Pause ging es wie gewohnt mit Aikido weiter. Tschosy und seine Aikido-Leute zeigten uns ein paar Wurftechniken mit dem ein oder anderen Hebel. Nicht bei jedem sah, vor allem das Abrollen, so gekonnt aus, wie bei den Aikido-Leuten. Aber das ist ja das tolle am Budo Tag: Neues kennenlernen und ausprobieren.

In der wohl verdienten einstündigen Mittagspause gab es noch ein sehr willkommenes Eis. Anschließend ging es genauso motiviert mit Jiu-Jitsu weiter. Marcus und Gerhard zeigten uns als eingespieltes Team Techniken, wie man den Gegner ohne große Verletzungen durch zum Beispiel einen „Schwitzkasten“ zwingt, aufzugeben. Uns wurde das Arbeiten gegen die Gelenke gezeigt. So konnte man in einer für sich bequemen Position den Partner „festnehmen“.

Anschließend ging es mit Kyusho-Jitsu weiter. Diesmal zeigte uns Boris einige Nervenpunkte, die wir auch gleich bei uns selbst und danach an einem Partner ausprobieren durften. Die Kyusho-Jitsu-Techniken wurden bei uns in der Verbindung mit Aikido und Jiu-Jitsu angewendet. Nach dem Erlernen der Grundkenntnisse der Nervenpunkte haben uns Andre, Marcus, Gerhard, Boris und Foschy im praktischen Teil geholfen.

Nach einer kleinen Pause ging es mit Kobudo weiter. Alle durften sich zwischen Bokken & Schwertkampf, Bo´s, und Tonfas entscheiden. In den jeweiligen Gruppen wurden uns die Grundtechniken der jeweiligen Waffen nähergebracht.

Anschließend gab das Grillen mit original Thüringer Bratwürsten dem 11. Budo-Tag einen schönen Ausklang. Der 11. Budo-Tag war ein voller Erfolg: Jeder hat einen noch besseren Eindruck in die anderen Kampfsportarten bekommen.

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Kinderfördertraining mit Trainerfortbildung - 29.04.2017

Am Samstag, den 29.4.2017, trafen sich über 100 Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren und ca. 30 Trainer in Langenau. Der Landesjugendreferent des KVBW Helmut Spitznagel hatte zum ersten Kinderfördertraining mit Trainerfortbildung eingeladen. Ina als Trainerin und Lenja vom VfL Ulm Karate waren auch dabei. In der ersten Trainingseinheit wärmten wir uns auf, indem wir in der Halle herumrannten und Dehnübungen machten. Danach übten wir Koordination mit der Koordinationsleiter. In der dritten Trainingseinheit führten wir in verschieden Formationen synchrone Techniken aus. In der darauffolgenden Mittagspause, konnte sich jeder im Vereinsheim etwas zu Essen holen. Nach der Stärkung ging es mit Kata-Training weiter. Ziel war es während der Kata, Rechenaufgaben der Trainer zu lösen. Die Kata sollte dabei nicht unterbrochen oder schlechter ausgeführt werden. Danach war bei paarweisen Übungen unsere Reaktion gefragt. Verschiedenfarbige Sandsäckchen mussten nach Ansage richtig aufgefangen werden. Am Ende des Lehrgangs hat jedes Kind eine Medaille und eine Urkunde bekommen. Außerdem gab es Pokale für Kinder, die bei der Vorführung der Übungen unterstützten. Für das Kindertraining in unseren Verein konnte Ina einige Anregungen mitnehmen. Die Übungen und Ideen waren jedoch eher für Kinder unter 8 Jahren geeignet.

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Gürtelprüfungen - 31.03.2017

Am Freitag, den 31.03.2017 trafen sich viele aufgeregte kleine und große Kinder in unserem VfL Dojo. Es war wieder mal Zeit für eine neue Gürtelprüfung. Wie auch in den vergangenen Jahren legen wir Trainer großen Wert auf eine optimale Vorbereitung unserer Schützlinge. Das sich dies dann auch auszahlt, lässt sich immer sehr gut an einem solchen Tag, wie dem 31.03. sehen. Insgesamt 30 Kinder und Jugendliche nahmen diesmal an der Prüfung teil. Es wurde durchweg eine tolle Leistung gezeigt, welche sich nicht nur in den Karatetechniken, sondern auch bei den Liegestützen und dem japanischen Zählen widerspiegelte. Alle Teilnehmer zeigten ihr Bestes und unter den Augen des Prüfers Reinhard Foschum konnte jeder seinen Leistungsstand unter Beweis stellen.
Als erstes waren die Weißgurte an der Reihe. Für sie ist es immer besonders aufregend, da es sich um die erste Prüfung handelt und sie nicht genau wissen, was auf sie zukommt. Doch alle 12 Kinder absolvierten souverän ihre Prüfung und konnten am Ende ihren gelben Gürtel freudestrahlend und stolz entgegennehmen.
Weiter ging es dann mit den höheren Gürtelprüfungen. Auch die Orange-, Grün- und Blaugurte zeigten eine super Leistung, wobei wir bei jedem einen tollen Fortschritt feststellen konnten. Die Prüfungen zum Braungurt waren dann der Höhepunkt. Für jeden Trainer ist es ein tolles Gefühl, zu sehen, dass die Schützlinge, die man über die Jahre auf ihrem Weg begleitet hat, sich so weit und so gut entwickelt haben, dass sie jetzt schon den braunen Gürtel, die Vorstufe zum schwarzen Gürtel, tragen dürfen. Eine tolle Leistung, die natürlich viel Training und Selbstdisziplin voraussetzt.
Wir gratulieren allen Teilnehmer zu ihrer bestanden Prüfung und hoffen, dass ihr weiterhin so fleißig trainiert, damit dem nächsten Gürtel nichts im Weg steht :-)


Prüfung zum 8. Kyu


Nico, Nico, Niclas, Ariyan, Paula, Jana, Tanja, Alara, Deniz, Levin, Lara, Muaz

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Prüfung zum 6. Kyu

Luca, Fisnik, Oliver, Niklas, Lisa

Prüfung zum 5.Kyu

Daniel

Prüfung zum 4. Kyu

Celina, Elina, Lenja, Filip, Marlin

Prüfung zum 3. Kyu

Alexander, Vincent, Tamara, Jill, Marusa, Leonie

Prüfung zum 2. Kyu

Maximilian

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Erfolgreicher Jahresauftakt für Eduard - 25.02. und 11.03.2017

Die ersten drei Monate 2017 waren für unseren Vereinskollegen Eduard besonders erfolgreich. Zur Zeit trainiert er nicht aktiv bei uns, da er sich aus beruflichen Gründen gerade im Ausland befindet. Doch deswegen das Training oder gar seine sportlichen Ziele an den Nagel zu hängen, kommt für einen "Vollblutkarateka", wie Eduard nicht in Frage. Somit wird fleissig weiter trainiert, egal an welchem Plätzchen Erde er sich gerade befindet.
Dieser Trainingseifer hat sich gleich zu Beginn des neuen Jahres ausgezahlt und Eduard kann jetzt schon zwei großartige Erfolge für sich verbuchen.
Am 25.02.2017 fand in Achim (bei Bremen) ein Lehrgang mit Bundestrainer E. Karamitsos mit anschließender DAN-Prüfung statt. Der Lehrgang war mit ca. 250 Teilnehmern sehr gut besucht. Die Teilnehmer waren aber nicht nur aus den umliegenden Bundesländern, auch Baden-Württemberg war im hohen Norden vertreten. Eduard hatte nämlich vor, dort seine Prüfung zum dritten DAN abzulegen. Neben ihm gab es auch noch 12 Prüflinge zum ersten, 4 Prüflinge zum zweiten und ein Prüfling zum fünften DAN. Mit guter Vorbereitung stellte sich Eduard nach einiger Wartezeit dem Prüfungskomitee, bestehend aus Bundestrainer E. Karamitsos und R. Tippe. Mit seiner guten Leistung konnte er beide Prüfer überzeugen und am Ende des Tages stolz seine Urkunde zum dritten DAN in der Hand halten. Herzlichen Glückwunsch dazu!

Eduard SanDan


An Ausruhen war aber danach nicht zu denken, denn am 11.03.2017 fand die Landesmeisterschaft der Leistungsklasse Baden-Württemberg in Ludwigsburg statt. Ein wichtiges Event für alle Sportkarateka, da man sich mit einem Platz auf dem Treppchen auch die Teilnahme an der DM sichert. Eduard startet in der Kategorie Kata. Das Teilnehmerfeld war zwar überschaubar, aber dafür die Konkurrenz besonders hoch. Viele starke und bekannte Karateka waren in Eduards Gruppe. Nach spannenden Kata-Kämpfen konnte Eduard letztendlich den dritten Platz erreichen und sicherte sich somit das Ticket für die Deutsche Meisterschaft, welche am 08.04.2017 statt findet.

Wir gratulieren Eduard zu diesen hervorragenden Erfolgen und drücken ihm für die DM ganz fest die Daumen.

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Selbstverteidigung mit Hilfe der traditionellen, chinesischen Medizin - ein Kyusho Jitsu Seminar in Ulm - 22.01.2017

Für viele ist die Vitalpunktstimulation ein Begriff, welchen man aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), Akupunktur und Akupressur kennt. Es ist ein jahrtausendaltes Wissen, das hierbei angewandt wird und sich mit den inneren Leitbahnen und "Energiepunkten" des menschlichen Körpers beschäftigt. Hierbei spielen viele anatomische Strukturen eine wichtige Rolle. Nerven, Blutgefäße und Rezeptoren, aber auch die energetischen Vorgänge im Körper, sie alle haben einen wesentlichen Einfluss auf den menschlichen Organismus und werden hauptsächlich zur Linderung und Heilung von Krankheiten und Blockaden genutzt.

Das man dieses Wissen aber nicht nur zur positiven Stimulation, sondern auch als effektive Selbstverteidigung nutzen kann, bewiesen am 22.01.2017 eine Handvoll Kampfkünstler beim Vfl Ulm/Neu-Ulm e.V. Geladen hatte die Karateabteilung des VfL Ulm/Neu-Ulm e.V und geboten wurde ein interessantes und vielfältiges Kyusho - Jitsu Seminar mit dem Experten Manfred Zink. Alle Teilnehmer sind selbst Kampfsportler aus verschiedenen Kampfkünsten und hatten schon ein oder mehrere solcher Seminare besucht.
Kyusho, also das Nutzen des Wissens über Vitalpunkte, energetische Vorgänge und ihre Auswirkungen auf den Körper, wird in Deutschland immer beliebter unter Kampfsportlern. Man kann es nicht als selbstständige Kampfkunst ansehen, sondern eher als eine Erweiterung des eigenen Kampfkunstwissens. Dabei spielt es keine Rolle, welche Kunst man ausführt. Das Wissen des Kyushos lässt sich überall integrieren und fördert damit das Wachsen des eigenen Verständnisses seines Kampfsportes.
Gelehrt wird am Anfang vor allem die Theorie. So auch in diesem Seminar. Welche Leitbahn wo beginnt und wo endet, wo man die richtigen Punkte findet und welche Auswirkung sie haben könnten. Plötzlich sprachen dann die Teilnehmer nur noch von Herz 8 oder Dünndarm 6. Für Außenstehende eher unverständlich, für die Teilnehmer, die nach intensivem Studium dieser Bahnen und Punkte sich ein grobes Fachwissen angeeignet haben, ganz normales Fachjargon. Spätestens beim betrachten der Schaubilder wird einem Laien dann klar, dass dies ein sehr umfangreiches Wissen ist und neben den benannten Bahnen und Punkten ein gutes anatomisches Verständnis voraussetzt. Jedoch sollen im Kyusho nicht nur die Vitalpunkte Verwendung finden, vielmehr hält es an der traditionellen TCM Linie fest, welche das ganze Wissen in 5 Ebenen teilt, wobei die erste Ebene die Vitalpunkte darstellt und dann weitere, komplexere energetische und neurologische Ebenen folgen.
Bis dahin fühlt sich das Seminar wie ein Kurs über TCM an. Doch plötzlich wird von Zerstörrungszyklen, negative Wirkungen, das Einsetzen von den verschiedenen Elementen wie Feuer und Wasser, und gezielte Angriffe und Abwehr mit dem Partner gesprochen und man wird wieder daran erinnert, dass es immer noch ein Kampfsportseminar ist und es vor allem um die effektive Selbstverteidigung geht.
Also fangen die Teilnehmer, nach einer ausführlichen theoretischen Einheit, endlich an, sich ihren Partner vorzunehmen und das Gelernte dann auch in die Tat umzusetzen. Besonders wichtig ist hierbei, dass es nicht statische Angriffe gibt, sondern alles aus der Bewegung, also möglichst realistisch, geschieht. Dem Zuschauer wird schnell bewusst, dass die Theorie das eine, die Anwendung dann aber etwas ganz anderes ist. Schnelle Angriffe, ein guter Block und dann sofort den richtigen Punkt treffen, der im Ernstfall Schmerz, Kraftverlust oder Gleichsgewichtsstörrungen beim Angreifer auslöst, muss gut geübt werden. Hierbei spielt auch eine Rolle, wie man die Punkte trifft. Mit einem Schlag, oder Reiben oder per Druck. All dies kann unterschiedliche Auswirkungen auf den Gegner haben. Die Teilnehmer in Böfingen liessen hierbei keinen Versuch aus, ihr neues Wissen in ihre Kampfkunst einfliessen zu lassen. Interessant war auch, die unterschiedlichen Kampfstile und damit auch die verschiedenen Anwendungen der einzelnen Teilnehmer zu beobachten.
Schnell wurde einem klar, dies ist nicht die Art Selbstverteidigung, welche man an einem Wochenendseminar als Neuling beigebracht bekommt. Für Kyusho braucht man ein fundiertes Kampfkunstwissen. Es braucht viel Theorie und Praxis, um es anwenden zu können. Hat man als Kampfsportler dies aber erreicht, werden einem ganz neue und wirkungsvolle Wege zur Selbstverteidigung offenbart.

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Weihnachtstraining und -feier - 16.12.2016

Einiges ist in diesem Jahr schon an Veranstaltungen gewesen, und zum Schluß dieses ereignisreichen Jahres folgte die Weihnachtsfeier, als letzter Event. Diesmal war eine Übernachtung eingeplant. Um 17.30 traffen wir uns im Dojo um alles aufzubauen. Im Dojo wurde die neue  Musikanlage aufgestellt und eine Lichtanlage montiert, so das nach dem gemeinsamen Training und anschließendem Abendessen für die Kinder und Jugendlichen eine Disco zur Verfügung stand.

Das Weihnachtstraining hielten wir in der großen VfL-Halle ab. Jacqueline begann mit Spielen, entsprechend gute Stimmung zu schaffen, ganz nebenbei sind wir auch aufgewärmt worden. Uwe machte dann klassisches Karate mit Kihon und Gohon-Kumite, danach übernahm Ina und lies die Karatekas bei einigen Kraftübungen ordentlich schwitzen. Zuletzt übernahm Reinhard mit einem Mondo. Er erzählte eine Geschichte von einem alten Karatemeister, über einige Werte im Karate und es wurde darüber diskutiert. Nach einer Stunde Weihnachtstraining hatten alle Hunger, so das es dann ins Foyer ging um uns mit Hotdogs zu stärken. Die Kinder und Jugendlichen verschwanden dann in die Disco, während wir Erwachsenen uns ein Weihnachtsbier schmecken ließen. 

Der Abend ging dann gegen 00:30 zu Ende, es blieben 5 Erwachsene und 12 Kinder und Jugendliche zum Übernachten im Dojo. Um 08:00 Uhr war dann aufstehen angesagt, anschließend gemeinsames Frühstück im Jugendraum. Andrea besorgte das Frühstück, währen Jacqueline den Tisch deckte. Nachdem alle satt waren, räumten wir auf und beendeten unsere Weinachtsfeier um 11:00 Uhr.

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