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2026

Sauberkeit nach japanischem Vorbild – unser Frühjahrsputz - 28.02.2026

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Susanne

„Kirei ni shimasu“, so ist es für den 28. Februar unter den aktuellen Terminen der Abteilungswebsite zu lesen. „Kirei ni was“ ?
Für alle, die des Japanischen nicht so mächtig sind, hier eine kurze Erklärung. Der japanische Ausdruck „kirei ni shimasu“ (綺麗にします) kann ins Deutsche mit „sich kümmern um“ oder „sich sorgen um“ übersetzt werden. Er wird also gebraucht, um auszudrücken, dass jemand auf etwas oder jemanden achtet oder sich um etwas oder jemanden sorgt.
Im weiteren Sinn bedeutet „kirei ni shimasu“ außerdem „Ich werde es sauber/ordentlich machen“ und wird verwendet, um das gezielte Reinigen oder Ordnen eines Raumes oder eines Gegenstands zu beschreiben. Ganz nach dem Vorbild traditioneller japanischer Karate-Dojos, in denen Reinigungsaufgaben als Teil der formellen Etikette und der täglichen Praxis betrachtet werden, trafen sich also am 28. Februar um 15Uhr etwa 30 gut gelaunte Karateka aller Altersstufen zum ausführlichen Frühjahrsputz des Dojo.

Nachdem alle Schränke und Regale ausgeräumt, die Bilder und Urkunden von den Wänden abgehängt sowie die Matten, Bälle, Pratzen und weitere Trainingsutensilien in der Mitte des Dojos gestapelt worden waren, wurde schnell klar, dass sich im Laufe der Zeit nicht nur ein paar einzelne Flusen und Wollmäuse, sondern eine durchaus beachtliche Menge an Staub und Schmutz angesammelt hatte, die im Trainingsalltag weitgehend unbemerkt geblieben war.
Mit viel Enthusiasmus und ausreichend Equipment machten sich alle daran, die Böden, Ecken, Regale und sämtliche Oberflächen sowie alle Trainingsutensilien gründlich zu reinigen, nicht mehr Gebrauchtes zu entsorgen und die Bestände zu katalogisieren. Auch dem Aufhängen der Urkunden oberhalb der Spiegelwand wurde viel Zeit und Mühe gewidmet. So wurde akribisch darauf geachtet, dass alle Urkunden gleich hoch hängen und die Abstände zueinander einheitlich sind.

Nach zwei Stunden eifrigen und sorgfältigen Putzens, Abstaubens, Polierens, Reparierens, Sortierens und Entsorgens waren die Kleider und die Haare einiger Helfer zwar etwas verstaubt, doch das Dojo selbst ist nun ganz im Sinne des „kirei ni shimasu“ komplett gereinigt und neu geordnet. Es somit bereit für viele weitere Trainingsstunden sowie für die noch kommenden Aktionen des Jahres 2026, welche im Anschluss in der Jahreshauptversammlung vorgestellt wurden.

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1.Teil Trainer-Assistenz-Ausbildung - 20.02.2026

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Jo-Ann

Am 20.02.2026 begann der erste Teil meiner Trainer-Assistenz-Ausbildung. Die Anreise zur Südbadischen Sportschule Baden-Baden war bis 17 Uhr geplant, sodass man bis zum Abendessen um 18 Uhr genügend Zeit hatte, sich einzurichten und die Sportschule etwas zu erkunden.

Um 19:00 Uhr starteten dann noch zwei Unterrichtseinheiten im Lehrsaal, die bis 20:30 dauerten. In diesen Einheiten wurden grundlegende Informationen über die Zeit in der Sportschule besprochen und erklärt, was uns in der Ausbildung erwartet. Außerdem sprachen wir über den Aufbau des DKV, über die verschiedenen Kumite-Formen sowie über unterschiedliche Übungen zur Förderung der kognitiven Fähigkeiten.

Der nächste Tag begann mit einem gesunden Frühstücksbuffet ab 7:15 Uhr, sodass wir ab 8:30 in der Sporthalle mit dem Training starten konnten. Dort beschäftigten wir uns intensiv mit Sound Karate sowie mit kognitiven Übungen wie „Jäger und Hase“ oder „Polizist“. Zudem probierten wir viele Trainingshilfsmittel aus, zum Beispiel den Overball, Moosgummibälle oder Gürtelstücke, mit denen man verschiedene Übungen und Techniken trainieren kann. Zusätzlich besprachen wir den Aufbau einer Trainingseinheit sowie den Zusammenhang zwischen Kognition, Koordination, Kondition und Karate. Danach setzten wir uns mit Didaktik und Methodik im Kata-Training auseinander, probierten unterschiedliche Rhythmen aus und übten mehrere Taikyoku-Katas. Zwischendurch gab es immer wieder kurze Pausen sowie das gemeinsame Mittagessen. Der gesamte Trainingstag endete gegen 17 Uhr. Er war sehr interessant, aber auch körperlich und geistig herausfordernd. Ab 20:30 Uhr konnte man noch gemütlich zusammensitzen und sich über die gesammelten Erfahrungen austauschen.

Der letzte Tag begann erneut mit dem Frühstück. Anschließend folgten weitere Unterrichtseinheiten, in denen wir wieder verschiedene Übungen für unser Gehirn ausprobierten. Dabei förderten und verbesserten wir unter anderem unsere Orientierungsfähigkeit und testeten verschiedene Varianten des Trainings mit der Koordinationsleiter. Um 12 Uhr gab es dann Mittagessen, danach stand die Heimreise an. 

Der erste Teil der Ausbildung war eine tolle, spannende und sehr lehrreiche Erfahrung, und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil der Ausbildung.

Trainermeeting Eppingen - 24.01.2026

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Jo-Ann

Am 24. Januar durfte ich (Jo-Ann) an meinem ersten Trainermeeting teilnehmen. Mit dabei waren Foschy, Ina und Giuseppe. Um 10 Uhr begann der KVBW-Präsident damit, Ehrungen zu verteilen und uns alle zu begrüßen. Anschließend hatten wir bis 11:30 Uhr ein gemeinsames Training. Es war faszinierend zu sehen, wie viele Trainer und vor allem Schwarzgurte anwesend waren.

Nach der Mittagspause konnte man zwischen drei Trainingsangeboten wählen. Wir entschieden uns für die Kata „Chinte“ mit Udo Boppré. Er ging besonders auf die unterschiedliche Wirkung der Hüftbewegung während der Techniken ein. Aufgrund der begrenzten Zeit konnten wir zwar nicht die komplette Kata durchgehen, trotzdem war das Training sehr hilfreich und interessant.

Im nächsten Training konnte man erneut wählen, zu welchem Trainer man gehen möchte. Ich entschied mich dafür, mit meinem Trainer Foschy zu Helmut Spitznagel zu gehen, bei dem man seine Trainerlizenz verlängern konnte. Ich war jedoch dort, um Helmut kennenzulernen, da ich bei ihm bald eine Trainerassistenz-Ausbildung machen werde. In dieser Einheit wurde viel über das Kinder- und Jugendtraining gesprochen und verschiedene Übungen gezeigt, die neuen Input lieferten.

In der darauffolgenden Einheit zeigte uns Klaus Fingerle effektive Techniken. Besonders interessant war, wie er veranschaulichte, mit welcher Stelle man bei Kicks oder Schlägen treffen sollte. Dafür sollten wir zunächst nur auf dem Fußballen laufen, um diese Stelle später besser zu spüren und gezielt einsetzen zu können. Dasselbe Prinzip steckte auch hinter Planks auf den Fäusten.

Die letzte Trainingseinheit bestand aus der Shitō-Ryū-Kata „Itosu Rohai Sandan“ mit dem Trainer Athula Minithantri. Zuerst zeigte er einen Teil der Kata und brachte ihn uns bei, danach übten wir jeweils das passende Bunkai. Ich machte das Bunkai mit Foschy und fand es besonders interessant, dass man jemanden werfen könnte, egal wie groß oder schwer die andere Person ist. Bis die Kata vollständig gelernt war, vergingen ungefähr 50 Minuten, sodass wir die letzten Minuten zum selbstständigen Üben nutzen konnten, um die Kata zu festigen.

Dieser komplette Tag hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein tolles Erlebnis, an dem ich jederzeit wieder teilnehmen würde.

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