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Berichte

Gewaltschutzseminar beim VfL - 01.08.2021

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Jacqueline

Am 01.08.2021 trafen sich in unserem VfL Dojo interessierte Teilnehmer zu einem Gewaltschutztraining, welches das Thema „Messer“ beinhaltete. 

Reinhard Foschum, Karate Meister (6.Dan), Selbstverteidigung- und Jiu-Jitsu Kenner und zertifizierter Gewaltschutztrainer lag dieses Thema schon länger sehr am Herzen. Immer wieder wird in den Medien über Gewalttaten berichtet, bei denen vor allem das Messer als Waffe zu Einsatz kommt. Oft mit schwerwiegenden Folgen. Eine Waffe, deren Gefahr oft unterschätzt und auch von erfahrenen Polizisten und Sicherheitsleuten gefürchtet wird. 

Umso wichtiger ist es im Rahmen der Selbstverteidigung, sich einmal mit diesem Thema auseinanderzusetzen und klar zu machen, welche Gefahren eigentlich vom Messer als Tatwaffe ausgehen und wie man möglichst unbeschadet aus solchen Angriffen herauskommt. „Eine Garantie auf Unversehrtheit geben keine der folgenden Übungen. Das Messer ist einfach brutal“ so Reinhard gleich zu Beginn seines Seminars.

Um den Teilnehmer einen besseren Eindruck zu vermitteln, gab Reinhard erst einmal eine kurze theoretische Einführung. Was macht das Messer so gefährlich und wie verhalte ich mich am besten, wenn ich mit einem bedroht werde? Messerangriffe können schnell lebensbedrohlich werden, sollten die richtige Stellen am Körper getroffen werden. Außerdem ist ein Messer einfach zu beschaffen. Um es als Waffe einzusetzen, reicht oft schon unser normales Küchenmesser aus. Um sich vor einem Angriff zu schützen, das erkennen die Teilnehmer schnell, ist die sicherste Methode, weglaufen. Doch dies ist nicht immer möglich. 

Damit die Teilnehmer ein besseres Verständnis für die Waffe bekommen, denn nur so kann man die Situationen dann auch besser einschätzen, werden Übungen mit dem Partner gemacht. Mit Übungsmessern werden die verschiedenen Arten von Angriffen geübt. Es kostet allen ein wenig Überwindung, überhaupt anzugreifen. Doch dies ist wichtig, um zu verstehen, wie ein Täter vorgehen könnte und welche Angriffsarten es gibt. Denn nur so kann man die daraus resultierende Abwehr üben und verstehen. 

Nachdem jeder sich mit dem Messer vertraut gemacht hat, werden im Folgenden die mögliche Abwehrbewegungen geübt. Dazu gehört es auch, Handtaschen und andere Gegenstände durchs Dojo zum Angreifer zu schmeißen und ihn damit auf Distanz zu halten. Auch unsere Trainingspuppe „Bob“ musste dran glauben und durfte viele Tritte und Schläge einstecken, unter anderem mit einem Gürtel. 

Trotz der Ernsthaftigkeit des Themas ist allen Seminarteilnehmern die Freude, das Interesse und der Spaß anzusehen. Sie gehen alle mit einem etwas sicheren Gefühl wieder nach Hause. Und bis auf einer zerstörten Handtasche ist keinem Teilnehmer, trotz hitziger Angriffe, etwas passiert.

Was nicht passt, wird passend gemacht - 13.02.2021

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Jacqueline

Was nicht passt, wird passend gemacht

Genau unter diesem Motto agiert Reinhard Foschum, Cheftrainer der Karateabteilung des VfL Ulm, seit Beginn der Coronakrise, mit deren Auswirkungen auf den Sportbetrieb. Nachdem im Frühjahr 2020 das erste Mal bekannt wurde, dass der Vereinssport seine Türen schließen muss, um die Verbreitung des Viruses einzudämmen, wurde beim VfL nicht lange gefackelt und sich sofort eine Strategie überlegt, wie man seinen Mitgliedern weiterhin ein Trainingsprogramm anbieten kann. Reinhard entwickelte hierzu ein Trainingsprogramm, was für jeden online und auf 2x2m, also in jedem Wohnzimmer, absolviert werden kann.

Genau dieses Trainingsprogramm sollte nun auch anderen Mitgliedern des Breitensports Karate in Baden-Württemberg nähergebracht werden.

Samstagvormittag, 13.02.2021, draußen ist es nass und kalt. Da hat keiner Lust vor die Tür zu gehen, es sei dann, man könnte zu einem Karatelehrgang fahren. Kann man aber nicht. Alles Vereine und Sportstätten sind geschlossen. Der Grund dafür, ein Virus, was die Weltbevölkerung in Atem hält. Seit Monaten, mit kurzen Unterbrechungen im Sommer 2020, können wir kein Karate in unseren Dojos machen. Alles ist dicht. Die Stimmung nicht immer die beste. An Lehrgänge in dieser Zeit ist überhaupt nicht zu denken. Wie lange ist es her, dass man sich mal mit anderen Karatekas in Baden – Württemberg zum gemeinsamen Training getroffen hat? Viel zu lange.

Doch dem sollte jetzt ein Ende gemacht werden. „Was nicht passt, wird passend gemacht.“ Unter diesem Motto fand der erste Online Karate Lehrgang mit Reinhard Foschum statt. Eingeladen waren alle Freunde des Karates, jung und alt, Kyu bis Dan Grade. Reinhard hat sich dafür Unterstützung von seinem Vereinskollegen und Trainer Giuseppe Severino geholt. Gemeinsam wollten sie allen anderen Karateka endlich wieder ein „Licht am Ende des Tunnels“ bieten.
Man traf sich um 10:00 Uhr auf der Zoom Plattform und mit 50 Teilnehmern, die nach und nach eintrudelten, war dies schon einmal ein toller Start. Reinhard gab eine kurze Einführung: „Ihr braucht keinen Partner, 2x2m Platz und 4 Dinge, die jeweils rot, weiß, schwarz und gelb sind.“ Was es damit auf sich hatte, würde sich später dann noch zeigen. Dann noch eine kurze Begrüßung und Vorstellung von Giuseppe und schon ging es los. Angesetzt war eine Stunde gemeinsames Training. Wie sich später raustellen wird, viel zu wenig Zeit. Aber es war ja auch das erste Mal, quasi noch in der Erprobungphase.

„Nicht kreativ, aber effektiv.“ So wurde das Aufwärmtraining dann begonnen. Lockeres Laufen, Arme kreisen („Achtet auf eure Lampen!“) und mit Dehnübungen wurden die Gelenke geschmeidig gemacht. Vielleicht für einige Teilnehmer das erste Mal nach einer langen Durststrecke. Noch ein paar lockere Kumiteübungen, wie Kizame und Gyaku Zuki, und dazu auch ein paar Beintechniken. „Jeder so wie er kann!“ Und schon kamen die ersten ins Schwitzen. Dann ging es mit den Grundtechniken weiter. Vor, zurück, vor. Bei einem kleinen Platzangebot muss man halt kreativ werden. Aber dies ist eine der leichtesten Übungen von Reinhard. Auch bei den Fußtechniken, in der richtigen Kombination, reichte einem das eigene Wohnzimmer vollkommen aus. Dann sollte das erste Mal eine Kata gemacht werden. Da von Kyu - bis Dan -Graden alles dabei war, begann Reinhard mit der Heian Shodan. Im Laufe der letzten Monate haben er und die Mitglieder des VfLs die meisten Katas so umgewandelt, dass sie auch in engen Verhältnissen gelaufen werden konnten. Wichtig dabei war, dass die Kata ihren Charakter beibehalten sollte und sich der Ablauf mit den Technikkombinationen weiterhin gut anfühlen musste. Wie Giuseppe dann noch bemerkt, war dies auch eine tolle Gelegenheit, die Katas und ihr Anwendungen mal von einer anderen, neuen Seite zu betrachten. Hier kamen nun auch die vier Gegenstände mit den verschiedenen Farben ins Spiel. Jede Farbe stellte eine Richtung da. Es hatte sich herausgestellt, dass es für die Teilnehmer und auch für die Trainer eines Online Seminars schwierig ist, mit den Kommandos Rechts, Links, hinten und vorne zu arbeiten. Aber wenn rot oder schwarz gesagt wird, weiß jeder gleich, in welche Richtung er sich drehen oder stellen muss. Eine einfache, aber sehr effektive Lösung.

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Die Gruppe wurde nach dem Üben der Heian Shodan getrennt. Es wurde ein zweiter Raum aufgemacht, in dem die unteren Kyu Grade mit Giuseppe zusammen weiter die Grundtechniken und die Kata üben konnten. Er gab viele Tipps und Anregungen.
Für alle anderen ging es dann direkt weiter mit der Kata Jion. Zu erwähnen wäre noch, dass Reinhard den Katas einen Namenszusatz gegeben hat: „Uchi De“, was nichts anderes bedeutet, als „zu Hause“. Sehr passend.
Auch die Jion wurde vor allem in ihrer Schrittfolge abgeändert. Es wurde viel mit Fumi Ashi Kai gearbeitet. Ein Beinwechsel auf der Stelle. Somit ließen sich die Techniken in Endlosschleifen laufen. „Feuer frei“ lautete das Kommando von Reinhard und alle übten fleißig die Techniken der Jion. Zum Ende wurde sie zusammengesetzt und mehrfach durchgelaufen.


Und dann war plötzlich die Stunde schon zu Ende. Wie schnell eine Stunde vergehen kann, wenn man mit eigentlich bekannten Karateübungen beschäftigt ist, die dann aber doch irgendwie anders sind. Alle Teilnehmer kamen wieder zusammen und zum Abschluss wurde noch eine kleine Leistungskontrolle gemacht, da ja auch eine Kraftteil im Training nicht fehlen durfte. Man nehme einen Stuhl, eine Stoppuhr und jeder hat genau 1min Zeit, sich auf den Stuhl zu setzen, ohne abzusitzen. Also Kniebeuge. Ganz schön anstrengend. Die Schenkel brannten bei allen und zur Überraschung wurde dann noch einmal eine Minute nachgelegt. Ein toller Abschluss.

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Damit endete der erste Lehrgang von Reinhard und Giuseppe. Die durchweg positiven Rückmeldungen per Video oder über den Chat und per Email zeigten, dass es ein voller Erfolg war. Dies sollte keine einmalige Sache sein. Viele fragten gleich nach, wann denn das nächste Training stattfindet. Und da man davon ausgeht, dass es auch weiterhin Einschränkungen im normalen Trainingsbetrieb geben wird, beschlossen Reinhard und Giuseppe, dass dieses Training einmal im Monat stattfinden sollte. Jeden zweiten Samstag. Bis dahin ist der Muskelkater auch Vergangenheit und man kann sich erneut virtuell mit seinen Karate Freunden treffen und eine neue Runde Uchi De Katas und vieles mehr üben.

 

Dan-Prüfung in Ingolstadt - 31.10.2020

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Ina

In Zeiten der Corona-Pandemie such jeder von uns nach einem Lichtblick… und da ist er auch schon! Zwei sehr geschätzte Mitglieder unseres Vereines, Reinhard Foschum und Giuseppe Severino haben in Ingolstadt mit Bravour ihre Dan-Prüfung bestanden. Glücklicherweise fand die Prüfung am 31.10.2020, und somit am Samstag vor dem erneuten Lockdown statt, und konnte damit wie geplant durchgeführt werden.

Nach zwei regulären Trainingseinheiten, in denen sowohl Reinhard als auch Giuseppe schon mal eine Geschmacksprobe ihres Könnens zeigten, war es dann soweit. Die Prüfung von Giuseppe, der den 4. Dan machte, stand an. Leider war es eine Prüfung hinter verschlossenen Türen, sodass nur die Prüfer, anderen Prüflinge und deren Bunkai Partner Zeugen von Giuseppes Programm wurden. Allerdings kann ich aus sicherer Quelle berichten, dass vor allem sein Bunkai, in dem er den Kampf gegen mehrere Gegner in einer schmalen Gasse thematisierte, bei den Prüfern für Begeisterung gesorgt hat.

Kurz nachdem Giuseppe seine Prüfung erfolgreich absolviert hatte, ging es auch schon weiter mit einer der seltenen Prüfungen für höhere Dan-Grade. 16 Prüflinge zwischen 6.-8. Dan waren angemeldet, und war somit die größte Prüfung für höhere DANe die jemals beim Deutschen Karate Verband stattgefunden hat. Reinhard war der Zweite, der abgeprüft wurde und war zu unserer Überraschung schon nach relativ kurzer Zeit wieder fertig. In diesem Bereich der Dan-Prüfung muss vorab eine Ausarbeitung über ein vom Prüfling ausgewähltes Thema eingereicht werden, die die Prüfer schon vorab bekommen. Reinhard hatte sich für diese Ausarbeitung das Thema „Online-Karate“ ausgesucht, was unter den anderen Prüflingen für Verwunderung sorgte, da es wohl normalerweise üblich ist, eine Kata genauer zu behandeln. Allerdings war das hochkarätige Prüferkomitee, bestehend aus DKV Präsident Wolfgang Weigert 7.DAN, den Großmeistern Jamal Measara 9.DAN, Lothar Ratschke 8.DAN, Fritz Oblinger 8.DAN und Prüferreferent Helmut Körber 7.DAN, offensichtlich beeindruckt, sodass auch Reinhard seine Prüfung zum 6. Dan mit viel Lob bestand.

Ich gratuliere Giuseppe (4.Dan) und Reinhard (6.Dan) zu ihrer erfolgreichen Prüfung und hoffe, dass sie den Karate Do noch viele Jahre mit unveränderter Leidenschaft weitergehen.

DAN Pruefung Fritz Giuseppe Reinhard Lothar Ingolstadt 31.10.2020

Corona Outdoortraining - 24.06.2020

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Jacqueline

Nach langen drei Monaten konnten wir am 24.07 endlich wieder uns zu einer gemeinsamen Trainingseinheit treffen. Corona hat vieles verändert und dank Reinhard Foschum war es unseren Mitgliedern auch in den letzten drei Monaten möglich, ihr Karatetraining im eigenen Wohnzimmer weiterzuführen. Er hat eine Onlineversion unseres Trainings angeboten, welche auch fleißig genutzt wurde.
Dennoch haben wir uns riesig gefreut, als das Kultusministerium bekannt gab, dass man jetzt auch wieder im Verein trainieren darf. Mit vielen Auflagen, aber immerhin. Nichts macht mehr Spaß, als alle seine Kameraden nach so langer Zeit wiederzusehen und gemeinsam zu trainieren.
Im Vorfeld war dies für die Trainer ein kleiner organisatorischer Aufwand, da nur Gruppengrößen von 10 Leuten im Moment erlaubt sind und wir das Training nach draußen verlegen mussten. Damit sind wir natürlich immer vom Wetter abhängig und es kamen bei uns einige Fragen auf. Wie macht man es mit der Anmeldung, damit alle eine Chance haben, mal am Training teilzunehmen (wir haben weitaus größere Gruppen, als nur 10 Leute), welche Regeln müssen alle einhalten, wie regelt man die kurzfristigen Absagen und noch vieles mehr. Dank Falk, unseres Homepage Administrator, haben wir auch hierfür wieder eine tolle Lösung gefunden. Mit unserem digitalen Trainingskalender können wir als Trainer alles super einfach organisieren. Die Mitglieder können sich online über unseren Mitgliederbreich anmelden, ihr Trainingseinheit wählen, ggf auf die Warteliste gesetzt werden oder sich auch wieder abmelden, sollte etwas dazwischenkommen. Alle werden über die Schritte immer per Mail auf dem Laufenden gehalten und auch die Absagen wegen des Wetters laufen somit reibungslos.
Bestens vorbereitet konnten wir dann unsere erste Outdoor Trainingseinheit starten. Wir haben zwei bis drei Gruppen parallel, damit alle mal trainieren können. Auf dem Fußballfeld des VfLs ist dafür aber auch genügend Platz. Den Abstand können wir bequem einhalten, da wir weder Partnerübungen noch Spiele machen. Damit läuft noch nicht alles wie gewohnt und dennoch war allen anzumerken, dass sie froh waren, sich jetzt auch mal wieder „live“ zu sehen und trotz fehlender Spiele und Partnerübungen wieder zusammen ein Training zu absolvieren. Bei schönstem Sommerwetter haben wir dann wieder Techniken, Katas und vieles mehr geübt. Wir freuen uns auf die kommenden Wochen und hoffen, dass es auch bald weitere Lockerungen im Vereinssport gibt, damit wir wieder zum gewohnten Training übergehen können.

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Erste Online-Karate-Leistungskontrolle beim VfL Ulm - 17.04.2020

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Jacqueline

Nun sind schon über vier Wochen vorbei und noch immer ist an einen normalen Sportbetrieb im Verein nicht zu denken. Die Coronakrise hat auch uns fest im Griff. Dennoch versucht jeder, so gut wie es nun einmal in solchen Zeiten geht, einen gewissen Alltag aufrechtzuerhalten. Für uns gehört natürlich auch das Karatetraining dazu. Dieses findet jetzt Online statt und dank Reinhard Foschums Entwicklung vom „Uchi De Karate“ und seines unermüdlichen Einsatzes kann jedes unserer Mitglieder daran teilnehmen. Dies funktioniert mittlerweile richtig gut.

Aber auch hier müssen wir Anreize schaffen, damit die Motivation der Teilnehmer erhalten bleibt.

Somit kam die Idee auf, eine Online-Leistungskontrolle für die fleißigen Trainierenden zu veranstalten. Hierbei können alle zeigen, was sie in den letzten Wochen gelernt und geübt haben. Neben den abgeänderten Karatetechniken, zugeschnitten auf das individuelle Wohnzimmer, durften ein Fitness- und Kraftteil natürlich nicht fehlen.

Die Leistungskontrolle fand am 17.04.2020 um 19:00 Uhr statt und wurde von Reinhard Foschum geleitet. Außerdem waren noch Ina, Andrea und Jacqueline teil der Kommission. Insgesamt hatten wir 18 Teilnehmer aus unterschiedlichen Leistungsstufen, welche sich der Leistungskontrolle stellen wollten. Den Anfang machte das Kihon (einzelne Techniken/Kombinationen) der jeweiligen Stufe. Danach wurde dann eine Uchi De Karate Kata (vorgeschriebener Ablauf von Techniken) gezeigt und den Abschluss bildete der Fitnessteil. Die höheren Graduierungen mussten neben der vorgeschriebenen Kata auch noch eine selbstentwickelte Uchi De Karate Kata zeigen. Es war für uns eine Freude, zu sehen, wieviel Fleiß und Motivation die einzelnen Teilnehmer in diese Aufgaben steckten.

Nach einer guten Stunde wurden dann die Teilnehmer in den „Warteraum“ geschickt und die Kommission konnte sich beraten. Einvernehmlich waren wir der Meinung, dass alle, neben ihrem Trainingsfleiß der letzen Wochen, eine souveräne und tolle, erste Online-Leistungskontrolle abgelegt haben. Dies wird mit einer tollen Urkunde belohnt. Herzlichen Glückwunsch an alle erfolgreichen Teilnehmer und vielen herzlichen Dank an Reinhard Foschum, welcher sich in diesen schwierigen Zeiten auch weiterhin bemüht, unseren Mitgliedern nur das Beste anzubieten.

Die interne Online-Leistungskontrolle ersetzt nicht unsere offiziellen Gürtelprüfungen. Und so gut alles jetzt auch online funktioniert, freuen wir uns schon auf den Tag, wenn es heißt „Willkommen zurück im Dojo“.

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Karate online - wir bleiben fit! - 15.04.2020

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Celina

Nun hat das Coronavirus auch uns im Griff und einige müssen zu Hause bleiben. Auch die Aktivität in  Sportvereinen ist untersagt, doch das stoppt die Karatekas nicht.

Wir bleiben fit mit dem virtuellen Training, das uns an die Grenzen bringt und die Möglichkeit gibt, unsere Leistungen zu steigern. Auch die Prüfung, die Ende März stattfinden sollte, wurde aufgrund des Virus abgesagt.

Nach anfänglichen technischen Schwierigkeiten wurde das Training jetzt perfektioniert: zuerst wurde über Skype, dann über Zoom kräftezehrend trainiert. Das Training findet jeden Montag, Mittwoch und Freitag statt. Es werden zwei Einheiten angeboten: die Erste von 18.00 bis 19.00 Uhr (bis Grüngurt), die Zweite von 19.00 bis 20.00 Uhr (ab Blaugurt).

Die Katas (festgelegter Ablauf von Bewegungstechniken) sowie die Kihon (Grundschule) wurden von Foschy so umgewandelt, dass sie auf minimalem Platz ausgeführt werden können. Dies bietet jedem die Möglichkeit, mitzumachen und wir freuen uns, dass viele die neue Herausforderung wahrnehmen und mit jeder Menge Motivation dabei sind.

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Ganz herzlich möchten wir uns bei Foschy und allen Beteiligten für ihr Engagement bedanken!

Wir alle freuen uns auf ein Wiedersehen im Dojo!

Alle Jahre wieder - 21.12.2019

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Kilian

Alle Jahre wieder trafen auch wir VfLer uns am 21. Dezember zur Weihnachtsfeier, vergaßen kurz den Weihnachtsstress, und feierten bei Plätzchen, Pizza und pausenlosem Spielen, Weihnachten.

Nachdem wir uns alle eingefunden und an Plätzchen und Lebkuchen sattgegessen hatten, brachte uns das „Ristorante Da Rino“ eine riesige Menge köstlicher Pizzen. So konnte man beim entspannten viel-zu-satt-werden mit den anderen reden, lachen und Blödsinn machen.

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Aber was wäre denn eine Weihnachtsfeier ohne Geschenke? Natürlich kam auch bei uns der Weihnachtsmann und brachte allen ein schönes weißes Handtuch mit der Aufschrift „Karate ist geil“. Also ab in den Dojo Gymnastikraum und unter lustigen Spielen, von Jacqueline und Foschy organisiert, den Abend ausklingen lassen-und dabei die neuen Handtücher testen. Das Training mit groß und klein bestand aus vielen verschiedenen Spielen, von der Feuerwehrrettung bis zum etwas anderen Seilziehnen war alles dabei. Insgesamt ein schöner Abend mit viel Essen, viel Sport und viel Spaß. Danke an dieser Stelle an alle, die den Abend organisiert und umgesetzt haben :)

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Jahres Abschlussprüfung - 16.12.2019

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Foschy

Unsere beiden Nachwuchs-Karatekas nutzten die letzte Gelegenheit um die, wegen Krankheit verpasste Prüfung nachzuholen. Bei Karate Meister Jørgen Gydesen fand die letzte Prüfung des Jahres statt. Danke an dieser Stelle, dass er den Beiden ermöglichte bei ihm die Prüfung zum Gelbgurt abzulegen.

Da die zwei immer fleißig trainierten, war eigentlich klar, dass die Prüfung kein Problem sein würde… wenn da nicht die Aufregung wäre…

Nach den ersten Techniken war die Aufregung vergessen und sie zeigten das hohe Niveau, das sie von ihrer Trainerin Jacqueline Andratschke beigebracht bekamen.

Gratulation an Viki, Philipp und den Schülern von Sensei Jørgen Gydesen zur bestandenen Prüfung!!

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Karate Herbstprüfung - 29.11.2019

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Foschy

Gratulation an alle Karatekas, die sich der Gürtelprüfung im November stellten und allesamt mit hervorragenden Leistungen bestanden haben. Respekt auch für den fleißigen Trainingseinsatz in der Vorbereitungszeit.

Viel Spass im Training mit den neuen Gürteln :-))

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Neckar- Cup in Oberndorf – erneut ein großer Erfolg für die VfL- Athleten aus Ulm - 23.11.2019

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Simon

2 Wochen nach dem Roba- Cup in Maulbronn ging es für uns Athlet*innen des VfL wieder in aller Frühe auf einen Wettkampf. Nach knapp 2- stündiger Fahrt erreichten wir unser Ziel Oberndorf am Neckar und nahmen uns vor, auch dieses Mal wieder unser Bestes in den Bereichen Kata (stilisierte Form des Kampfes) und Kumite (Zweikampf) zu geben.

Dieses Mal warteten auf uns deutlich mehr Gegner aus mehr Dojos in allen Disziplinen, was uns zusätzlich anspornte.

Nach sehr kurzem Aufwärmen begannen schon die Kata- Wettkämpfe, bei denen wir wahrlich alles geben mussten, um Platzierungen zu erreichen.

Nachmittags traten einige unserer Athlet*innen im Kumite an und zeigten auch hier engagierte, starke und erfolgreiche Leistungen, bei denen das ganze Können und viel Kampfgeist gefragt war. Zum Glück gab es nur kleinere Verletzungen.

Ina hatte wieder einen Einsatz als Kampfrichterin, den sie engagiert und fair meisterte.

Durchweg beachtliche und sehenswerte Leistungen wurden mit zahlreichen Pokalen und Platzierungen belohnt. Die Heimfahrt dauerte - auch wegen des Gewichtes des gewonnenen Edelmetalls - ein bisschen länger.

Wir danken unseren Trainer*innen für die intensive, individuelle und sehr gute Vorbereitung auf die Wettkämpfe. Ihr habt uns ein großes Stück voran gebracht!

Platzierungen:

Athlet*inKataKumite
     
Giuseppe 1. Platz 1. Platz
Niklas 1. Platz 1.Platz
Simon 1. Platz  
Alara   2. Platz
Diyar 3. Platz  
Merlin   2. Platz
Milan 3. Platz  

.....Gratulation

Und noch ein dickes Lob an Milan und Diyar, die sehr, sehr gut gegen viel größere Gegner im Kumite gekämpft haben und zum Teil erst mit dem Schlusspfiff mit viel Pech verloren haben.

Alara und Tamara hatten in ihren Kata Gruppen leider überragende Gegner und ein großes Starterfeld, in der jeder winzige Fehler den Sieg kostete. Sie konnten dennoch sehr gute 5. Plätze erreichen- wir sind stolz auf eure Leistung.

191123 Neckar Cup Oberdorf

9 Wettkämpfer*innen beim ROBA- Cup in Maulbronn - 09.11.2019

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Simon

Nach kurzer Schlafphase rieben wir uns schnell den Schlaf aus den Augen und starteten um 5:bissle Uhr in Richtung Maulbronn, um unser Können in den Bereichen „Kata“ und „Kumite“ beim Klostercup in Maulbronn zu zeigen. Beschwingt und voller Elan kamen wir nach knapp 2 Stunden Fahrt an. Als alle die richtigen Wettkampfgürtel in blau und rot gefunden hatten, ging es für den Bereich Kata los. Volle Konzentration, Präzision und Anstrengung waren gefordert, denn unser Motto war, „wer gewinnen will, muss erst einmal an uns vorbei“. Was dann auch für die meisten unserer Gegner ein unlösbares Problem darstellte.

Nach der Mittagspause konnten unsere Athleten ihr Können im Kumite zeigen und auch hier galt wieder unser Motto. Schwere Wettkampf-Gegner auch aus anderen Karate- Stilen warteten auf unsere Athleten – hier war das gesamte Können und Improvisationsvermögen sowie Kampfgeist gefordert.

Es war ein tolles Miteinander, wie sich die VfL’er vor, während und nach den Wettkämpfen einander unterstützt und Mut gemacht haben. Auch knüpften einige nach den Kämpfen kameradschaftliche Kontakte zu ihren Wettkampf-Gegnern.

Ina hatte zudem ihren ersten Einsatz als Kampfrichterin, den sie souverän und fair meisterte.

Wir Teilnehmer*innen danken unseren Trainern herzlich für die intensive und sehr gute Vorbereitung auf die und das Coaching während der Wettkämpfe.

Obwohl es für fast alle VfL-Karatekas der erste Wettkampf war, konnten sie in ihren jeweiligen Altersklassen hervorragende Platzierungen erreichen:

 

Athlet*inKataKummite
     
Giuseppe 2. Platz 1. Platz
Niklas 1. Platz  
Simon 1. Platz  
Alara 2. Platz 3. Platz
Diyar 2. Platz 2. Platz
Oskar 2. Platz  
Tamara 3. Platz  
Milan 3. Platz toll gekämpft - Respekt :-)

 

Robacup

Sonne, Strand, Meer, Karate und 2. DAN für Ina Foschum - 11.10.2019

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Foschy

Als ich auf der Suche nach einem geeigneten Prüfungstermin zum 2. Schwarzgurt für meine Tochter die Ausschreibung zu einer Woche Kampfkunst deluxe auf Mallorca in die Hand bekam, war ich sofort begeistert. Zudem bestand die Möglichkeit, die Prüfung bei den erfahrensten und höchst dekorierten Kampfkunst Meistern Deutschlands abzulegen.

Kurz gesagt, unsere Erwartungen wurden weit übertroffen. Das Karate Hotel mit phänomenalem Meerblick, lag direkt am Strand und der Trainings Raum direkt über die Straße.

Los ging es bei Sonnenaufgang mit Qigong am Strand, dann Frühstück, Karate am Strand, Kyusho Jitsu*, ab ins Meer, chillen am Strand, Karate in Kleingruppen, Austausch mit Kampfkunst Verrückten aus ganz Deutschland….wir waren im Kampfkunst Himmel…eine Woche lang….geil…

Am Ende der Woche konnte dann Ina vor der Prüfungskommission Fritz Oblinger (8. DAN), Lothar J. Ratschke (8. DAN), Albert Patzelt (5.DAN) zeigen, was sie sich in den letzten Monaten hart erarbeitet hat. Am Ausgang hatte ich nie Zweifel, war dann aber richtig stolz, als Fritz Oblinger Ina für ihre tolle Leistung bei der erfolgreichen Prüfung lobte.

v.li. Ratschke, Oblinger, Ina, stolzer Papa, Patzelt

Wir genossen am Abflugtag das letzte Karate Training am Strand noch einmal in vollen Zügen und sogen die Eindrücke in uns auf. Der Sand, die Sonne, das Meer, die tollen Trainingspartner, die unglaublichen Trainer, all diese Eindrücke nahmen wir nach Deutschland mit und waren uns einig, dass es nicht das letzte Training auf Mallorca war.

Strand Training 2

Gratulation noch einmal vom stolzen Papa und von ihren Karate Freunden an Ina zum 2. DAN

 

* Kyusho Jitsu bedeutet vereinfacht, das kämpfen mithilfe von Vitalpunkten

DKV Tag - 14.09.2019

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Foschy

Der deutsche Karate Verband führt jedes Jahr einen DKV Tag durch. Dieses Mal nicht irgendwo in der Republik, sondern in Ludwigsburg, quasi vor unserer Haustür.

Als besonderes Highlight war eine Delegation der höchst dekoriertesten Meister aus Okinawa, dem Mutterland des Karate angekündigt. Darunter Zenpo Shimabukuro, 76 Jahre und Naonobu Ahagon, 79 Jahre, beide haben mit dem 10. DAN die höchste Graduierung, die im Karate vergeben wird!

Giuseppe, Julia aus unserem Partnerverein in Lindau und ich fuhren deshalb mit einer riesigen Vorfreude dort hin.

Den Anfang machte der Landestrainer Köksal Cakir mit einer hoch interessanten Zeitreise des Wettkampfes. Anhand von Filmen aus den Anfängen bis heute, wurde die Entwicklung aufgezeigt und die verschiedenen Entwicklungsstufen eifrig trainiert.

Danach kamen die 5 Okinawa Meister, die von Meister Measara umterstützt wurden und stellten uns ihre unterschiedlichen Karate Stile vor. Kurz gesagt waren wir begeistert, mit wie viel Energie und Wissen uns die fast 80jährigen unterrichteten. Die gewonnenen Erfahrungen werden eine kostbare Bereicherung für das zukünftige Karatetraining sein.

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Naonobu Ahagon 79J  10 Dan Hanshi und Reinhard Foschum li Giuseppe Severino re

Weitere Fotos befinden sich in der Fotogalerie mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Karate Verband e.V. (DKV) und Copyright Brigitte Kraußer.

Hanbo Fortbildung Lindau - 18.08.2019

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Foschy

An einem Sommer Sonntag bei bestem Wetter nach Lindau und nebenher noch mit Budo Freunden trainieren, ist für einen Vollblut Kampfsportler das Höchste :-)

Eingeladen wurden wir vom Lindauer Karate und Jiu Jitsu Verein. Sie konnten kurzfristig den hochkarätigen Experten der Waffenkünste Okinawas, Rainer Seibert für einen Lehrgang gewinnen.

Giuseppe und ich fuhren dann auch voller Vorfreude mit unseren Familien an den Bodensee um uns mit dem Hanbo fortzubilden. Hanbo heißt übersetzt “halber Bo“. Der Langstock Bo hat eine Länge von ca 1,80 Meter. Folglich ist der Hanbo ein ca 90cm langer Hartholzstock. Für Karatekas wie uns war der Hanbo sehr ungewohnt. Unter der sachkundigen Anleitung von Rainer kamen wir allerdings sehr schnell mit dieser Waffe zurecht. Als erstes standen Wirbel- und Handlingsübungen auf dem Programm und gingen dann in Partnerübungen mit Angriff und Abwehrtechniken über. Als Herausforderung stellten sich dann aber die Hebeltechniken heraus. Von unseren zuschauenden Familienangehörigen ernteten wir dann auch reichlich Mitleid bei den schmerzhaften Anwendungen. Den Rest des Tages konnten wir dann im sonnigen Lindau genießen. Ein Tag, der sich absolut gelohnt hat.

2019 Lindau Hanbo

7. Int. KVBW-Arawaza Trainingslager - 02.08.2019

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Foschy

Ich fühlte mich nach dem Training der letzten Wochen soooo alt, als ich mit meiner Tochter Ina im Morgengrauen nach Langenau zum Internationalen Sommercamp des Baden Württembergischen Karate Verbands fuhr. Die Vorfreude, mit einigen hundert Karatekas bei den besten Trainern der Welt zu trainieren ließ dann aber die Wehwehchen verblassen. Um den Tag auszunutzen hatte ich extra Urlaub genommen. Mit Stöcken und Tonfas bewaffnet, standen wir dann in der Halle und warteten gespannt auf den Kobudo Großmeister Measara. Da viele recht unbedarft und ohne Waffen zu der Waffeneinheit kamen, musste das vorhandene Arsenal auf alle aufgeteilt werden. Danach improvisierte Meister Measara mit Unterstützung von Sensei Fröhlich mit den wenigen Waffen und wir lernten verblüffende Anwendungen mit Tonfas und dem Langstock Bo und konnten von seinem tiefen Wissen zu den traditionellen Hintergründen profitieren.

Nach einer kurzen Pause bekamen wir dann bei Bundestrainer Karmitsos einen Eindruck, was es heißt, wenn eine Rappel volle Halle von Trainierenden das gleiche Ziel haben, ihr Karate zu verbessern. Sensei Karamitsos legte als Schwerpunkt Wert auf Bewegungsoptimierung am Beispiel der Kata Kanku Dai.

Dem eher statischen Kata Training folgte dann ein hoch dynamisches Kampftraining bei dem österreichischen Nationaltrainer Daniel Devigili. Regelrecht freigebrannt nach den Aufwärmübungen, konnten wir dann bei den Übungen zum Ausweichen und peripheres Wahrnehmen, die Sau rauslassen :-) Viele dieser Ideen sind bereits für mein Training eingeplant ;-)

Gestärkt und ausgeruht nach der Mittagspause konzentrierten wir uns dem Weltspitzentrainer Campari auf die ursprünglichen Ausführungen und Anwendungen der Kata Enpi. Campari faszinierte auch dieses mal mit seinen präzisen Techniken.

Besonders gespannt waren wir auf den Japanischen Nationaltrainer Nishimura und Weltmeister Uchida. Die erste Herausforderung war dann auch schon das Angrüßen, bei dem Sensei Nishimura auf den original japanischen Text bestand, bei dem viele überfordert waren. Bei den folgenden Faust und Fuß Kombinationen wurde klar, warum er für die japanischen Kämpfer verantwortlich ist. Alles wurde in hoher Frequenz und Geschwindigkeit trainiert. Von seinen kreativen Übungen werden meine Schüler in Zukunft auch profitieren. Das Thema der zweiten Hälfte war unter Sensei Uchida aufeinander aufbauende Fußtechniken. Für meine Hüfte waren vor allem die Tritte zum Kopf wegen meines ca 2 Meter großen Partners eine Herausforderung. Zum Glück hatte ich für die Finaltechnik, dem Skorpion-Kick mit Überschlag, wieder meine Tochter als Partner.

Danach hieß es schnell die Halle wechseln. Rudi Eichert bot eine Fortbildung für Trainer mit dem Thema aktuelle Wettkampftechniken und deren didaktischer Aufbau an. Anfangs tat ich mir als „Old School Kämpfer“ schwer mit den ungewohnten Ausführungen, lernte dann aber die Vorteile zu schätzen, was ebenfalls in meinen nächsten Kumite Einheiten thematisiert wird.

Nach den 7 Stunden Training war dann ein toller Tag mit vielen neuen Eindrücken zu Ende und meine Zipperlein, die ich morgens noch hatte, waren wie weggeblasen. So etwas müsste es eigentlich auf Krankenschein geben.

Am nächsten Tag absolvierte Ina das gleiche Pensum und hatte dabei unsere Dan Anwärterin Tamara als Partner an ihrer Seite.

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Sommercamp 2019 - Selbstverteidigung mal anders - 19. - 21.07.2019

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Alara

Das Schuljahr neigt sich langsam dem Ende zu. Die Wochenenden werden ohne die vielen Klassenarbeiten und Hausaufgaben gefühlt immer länger. Was gibt es da Besseres als das letzte Wochenende vor den lang ersehnten Sommerferien in einem Camp zu verbringen? Nichts natürlich. Also machten sich auch dieses Jahr viele Karatekas voller Neugier und Vorfreude auf zu dem diesjährigen Sommercamp. 

Am Freitag wurde das Camp nach dem Einrichten im Dojos direkt mit einer Trainingsstunde eröffnet, die Jacqueline abwechslungsreich gestaltet hat. Vier Teams, vier Reifen, jede Menge „Schätze“ (Pratzen und Co.) und das Ziel, so viele Schätze wie möglich von den anderen Teams zu klauen und somit für sich zu beanspruchen. Natürlich alles gegen die Zeit, die mit jeder Runde kürzer wurde.

Nach einer wohlverdienten Pause gab es als Willkommensessen Pizza für jeden von dem benachbarten Restaurant und danach wurde es auch schon Zeit für die Überraschung, die uns von den Trainern erfolgreich verheimlicht wurde.

Nach einem kurzen Fußmarsch standen wir auch schon vor der Xtreme Jump Anlage Ulms. Dort angekommen, stürzten sich die Karatekas und Foschy auf die Trampoline. Zur weiteren Auswahl gab es Schitzelgruben für Saltos, eine Boulderwand und das beliebteste Highlight: die „Gladiatorenarena“. Hier konnten zwei Spieler mit großen zylindrischen Pratzen als Schwertersatz ihre Kräfte und Techniken messen, indem sie versuchten, den anderen von einem Balken in die Schnitzelgrube zu stürzen.

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Nach diesem tollen Event konnte jeder den Abend so ausklingen lassen, wie er wollte: mit Pezzibällen hüpfen, auf der Tafel des Dojos kreativ werden oder mit Schwimmnudeln eine abgewandelte Art des Fechtens üben.

Am Samstag übten wir im zweiten Training verschiedene Selbstverteidigungstechniken an der Pratze, wobei von Ellenbogenstößen bis einer stockartige Waffe ausweichen alles dabei war. Um diese Techniken besser verinnerlichen zu können, haben sich die Trainer und ein einige weitere erwachsene Karatekas mit Pratzen bewaffnet auf einer Wiese mit Büschen versteckt. Durch diesen Parcour wurden dann die Schüler nacheinander geschickt. Dadurch, dass sie nicht wussten von wem, wann, wo und mit was sie angegriffen werden, war diese Übung besonders realitätsnah und gab den Karatekas auch ein ehrliches Feedback ihrer Fähigkeiten.

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In der zweiten Trainingseinheit wurde in der großen Halle trainiert, die Jacqueline mit verschiedenen Kumiteformen gestaltete.

Nach einer weiteren Pause ging es weiter mit dem „Kleinen Samurai“, der jedes Jahr im Camp gemacht wird. Dabei müssen die Karatekas, verschiedene Kategorien aus der Leichtathletik absolvieren, die von Liegestützen und Sit-Ups bis hin zu einem Langlauf reichen. Auch dieses Jahr erbrachten alle Teilnehmer eine super Leistung und feuerten sich gegenseitig motivierend an. 

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Nach diesem Trainings- und Bewegungsintensiven Vor- und Nachmittag wurde das anschließende Grillen und der DVD-Abend der perfekte Ausklang dieses Tages.

Am Sonntag, dem letzten Tag dieses Camps, wurde nochmals der Fokus auf die Selbstverteidigung gelegt. Im Training wurden diesmal Kniestöße, Tritte und Techniken mit offener Hand geübt und am Bob verinnerlicht. Das Highlight dieses Trainings bietete Foschy im Anzug des „Schwarzen Mannes“. Der „Schwarze Mann“ ist ein Schutzanzug, der den gesamten Körper inklusiven dem Kopf durch einen Helm gegen Tritte und Schläge schützt.

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Nacheinander wurden die Karatekas vom Schwarzen Mann angegriffen und durften sich voll auf ihre Reflexe verlassen. Ohne aufpassen zu müssen, dem Gegenüber wehzutun konnte man sich verteidigen und so den Ernstfall sehr gut trainieren. Man konnte gut beobachten, wie die Schüler immer sicherer wurden, wie sich die Schläge, Tritte und Konzentration verbesserten und nicht zu vergessen der Spaßfaktor in die Höhe schoss. Dieses Training beendete das diesjährige Sommercamp, welches wieder ein voller Erfolg war. 

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Vielen Dank an Jacqueline, Matthias und Foschy, die durch die perfekte Organisation, Planung und nicht zu vergessen die riesen Motivation uns allen ein unvergessliches Sommercamp ermöglicht haben.

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