Am 20.02.2026 begann der erste Teil meiner Trainer-Assistenz-Ausbildung. Die Anreise zur Südbadischen Sportschule Baden-Baden war bis 17 Uhr geplant, sodass man bis zum Abendessen um 18 Uhr genügend Zeit hatte, sich einzurichten und die Sportschule etwas zu erkunden.
Um 19:00 Uhr starteten dann noch zwei Unterrichtseinheiten im Lehrsaal, die bis 20:30 dauerten. In diesen Einheiten wurden grundlegende Informationen über die Zeit in der Sportschule besprochen und erklärt, was uns in der Ausbildung erwartet. Außerdem sprachen wir über den Aufbau des DKV, über die verschiedenen Kumite-Formen sowie über unterschiedliche Übungen zur Förderung der kognitiven Fähigkeiten.
Der nächste Tag begann mit einem gesunden Frühstücksbuffet ab 7:15 Uhr, sodass wir ab 8:30 in der Sporthalle mit dem Training starten konnten. Dort beschäftigten wir uns intensiv mit Sound Karate sowie mit kognitiven Übungen wie „Jäger und Hase“ oder „Polizist“. Zudem probierten wir viele Trainingshilfsmittel aus, zum Beispiel den Overball, Moosgummibälle oder Gürtelstücke, mit denen man verschiedene Übungen und Techniken trainieren kann. Zusätzlich besprachen wir den Aufbau einer Trainingseinheit sowie den Zusammenhang zwischen Kognition, Koordination, Kondition und Karate. Danach setzten wir uns mit Didaktik und Methodik im Kata-Training auseinander, probierten unterschiedliche Rhythmen aus und übten mehrere Taikyoku-Katas. Zwischendurch gab es immer wieder kurze Pausen sowie das gemeinsame Mittagessen. Der gesamte Trainingstag endete gegen 17 Uhr. Er war sehr interessant, aber auch körperlich und geistig herausfordernd. Ab 20:30 Uhr konnte man noch gemütlich zusammensitzen und sich über die gesammelten Erfahrungen austauschen.
Der letzte Tag begann erneut mit dem Frühstück. Anschließend folgten weitere Unterrichtseinheiten, in denen wir wieder verschiedene Übungen für unser Gehirn ausprobierten. Dabei förderten und verbesserten wir unter anderem unsere Orientierungsfähigkeit und testeten verschiedene Varianten des Trainings mit der Koordinationsleiter. Um 12 Uhr gab es dann Mittagessen, danach stand die Heimreise an.
Der erste Teil der Ausbildung war eine tolle, spannende und sehr lehrreiche Erfahrung, und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil der Ausbildung.