Trainermeeting Eppingen - 24.01.2026

Am 24. Januar durfte ich (Jo-Ann) an meinem ersten Trainermeeting teilnehmen. Mit dabei waren Foschy, Ina und Giuseppe. Um 10 Uhr begann der KVBW-Präsident damit, Ehrungen zu verteilen und uns alle zu begrüßen. Anschließend hatten wir bis 11:30 Uhr ein gemeinsames Training. Es war faszinierend zu sehen, wie viele Trainer und vor allem Schwarzgurte anwesend waren.

Nach der Mittagspause konnte man zwischen drei Trainingsangeboten wählen. Wir entschieden uns für die Kata „Chinte“ mit Udo Boppré. Er ging besonders auf die unterschiedliche Wirkung der Hüftbewegung während der Techniken ein. Aufgrund der begrenzten Zeit konnten wir zwar nicht die komplette Kata durchgehen, trotzdem war das Training sehr hilfreich und interessant.

Im nächsten Training konnte man erneut wählen, zu welchem Trainer man gehen möchte. Ich entschied mich dafür, mit meinem Trainer Foschy zu Helmut Spitznagel zu gehen, bei dem man seine Trainerlizenz verlängern konnte. Ich war jedoch dort, um Helmut kennenzulernen, da ich bei ihm bald eine Trainerassistenz-Ausbildung machen werde. In dieser Einheit wurde viel über das Kinder- und Jugendtraining gesprochen und verschiedene Übungen gezeigt, die neuen Input lieferten.

In der darauffolgenden Einheit zeigte uns Klaus Fingerle effektive Techniken. Besonders interessant war, wie er veranschaulichte, mit welcher Stelle man bei Kicks oder Schlägen treffen sollte. Dafür sollten wir zunächst nur auf dem Fußballen laufen, um diese Stelle später besser zu spüren und gezielt einsetzen zu können. Dasselbe Prinzip steckte auch hinter Planks auf den Fäusten.

Die letzte Trainingseinheit bestand aus der Shitō-Ryū-Kata „Itosu Rohai Sandan“ mit dem Trainer Athula Minithantri. Zuerst zeigte er einen Teil der Kata und brachte ihn uns bei, danach übten wir jeweils das passende Bunkai. Ich machte das Bunkai mit Foschy und fand es besonders interessant, dass man jemanden werfen könnte, egal wie groß oder schwer die andere Person ist. Bis die Kata vollständig gelernt war, vergingen ungefähr 50 Minuten, sodass wir die letzten Minuten zum selbstständigen Üben nutzen konnten, um die Kata zu festigen.

Dieser komplette Tag hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein tolles Erlebnis, an dem ich jederzeit wieder teilnehmen würde.

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